Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wegen der Corona-Krise sind die Kitas geschlossen - Arbeitgeber können Eltern daher für beruflich bedingten Betreuungsbedarf finanziell unterstützen. Foto: Uwe Anspach/dpa/dpa-tmn
+
Wegen der Corona-Krise sind die Kitas geschlossen - Arbeitgeber können Eltern daher für beruflich bedingten Betreuungsbedarf finanziell unterstützen. Foto: Uwe Anspach/dpa/dpa-tmn

Bis zu 600 Euro

Arbeitgeber kann Kinderbetreuung bezuschussen

Die Corona-Pandemie ist für viele Familien eine Herausforderung. Denn Eltern müssen Arbeit und Kinderbetreuung oft gleichzeitig organisieren. Arbeitgeber können hier zumindest finanziell helfen.

Berlin (dpa/tmn) - Arbeitgeber können ihren Beschäftigten bei der Kinderbetreuung finanziell unter die Arme greifen. Sie können einen Betrag von bis zu 600 Euro im Kalenderjahr für zusätzlichen und kurzfristig zu organisierenden beruflich bedingten Betreuungsbedarf für Kinder unter 14 Jahren auszahlen.

«In der aktuellen Zeit wird das Vorliegen eines zusätzlichen Betreuungsbedarfes unterstellt, wenn der Arbeitnehmer aufgrund der Corona-Krise zu außergewöhnlichen Dienstzeiten arbeitet oder die Regelbetreuung der Kinder wegen Schul- und Kitaschließungen weggefallen ist», erklärt Uwe Rauhöft vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine in Berlin.

Voraussetzung für die Steuerfreiheit der Zahlung ist außerdem, dass die Betreuung kurzfristig zu organisieren ist, was während der Corona-Krise ebenfalls als gegeben angesehen wird. Auch muss der Betrag zusätzlich zum normalen Arbeitslohn gezahlt werden.

«Zu beachten ist aber, dass diese 600 Euro kein pauschaler Betrag sind, sondern dass der Arbeitnehmer tatsächlich Aufwendungen in dieser Höhe für die kurzfristige Kinderbetreuung hatte», erläutert Rauhöft. Der Betrag darf auch steuerfrei gezahlt werden, wenn es um vergleichbare kurzfristige und berufsbedingte Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen geht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare