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Das ändert sich zum 1. November

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Ab dem 1. November brauchen Mieter keine Auszugsbescheinigung mehr von ihrem Vermieter.
Ab dem 1. November brauchen Mieter keine Auszugsbescheinigung mehr von ihrem Vermieter. © dpa

Verbrauchen sollten diese Änderungen, die mit dem neuen Monat beginnen, kennen. Denn dieses Mal könnten sie auch auch die Brieftasche der Deutschen treffen. Auch alle Mieter sollten sich über das neue Gesetz zur Auszugsbescheinigung informiert haben.

Der Wechsel in den neuen Monat bringt einige Änderungen mit sich, die Verbraucher kennen sollten.

Auszugsbescheinigung entfällt

Erst im letzten Jahr wurde die Pflicht zur „Auszugsbescheinigung“ eingeführt, nun wird sie schon wieder abgeschafft. Das bedeutet für den Verbraucher, dass er nun keine schriftliche Bestätigung von seinem Vermieter mehr braucht, wenn er aus seiner Wohnung ausgezogen ist.

Allerdings ist eine Einzugsbestätigung seitens des Vermieters weiterhin erforderlich, wenn der Mieter eine neue Wohnung bezieht. Gesetzlich muss diese binnen zwei Wochen nach dem Einzugstermin ausgestellt werden, damit der Mieter die Bescheinigung beim Anwohner-Meldeamt vorlegen kann. Auch gilt weiterhin, dass bei einem Verstoß dieser Pflicht Bußgelder drohen.

Organ-Transplantation wird transparenter

Ab dem 1. November gibt es in Deutschland ein Transplantations-Register. Dort werden erstmals bundesweit Daten von Organspendern und Organempfängern gesammelt, um diese Informationen besser miteinander abgleichen zu können. Auf lange Sicht gesehen soll diese Änderung dazu beitragen, die Verteilung der Spenderorgane zu verbessern.

Wegen des Datenschutzes sollen die Informationen allerdings erst übermittelt werden, wenn die Organspender- und Empfänger ausdrücklich einwilligen. Der Bundestag hatte das Gesetz dazu am 7. Juli verabschiedet.

Milch wird teurer

Keine Gesetzesänderung, aber für Verbraucher eine wichtige Information: Milch wird in deutschen Supermärkten ab November teurer – mindestens um 10 Cent pro Liter H-Milch. Der Durchschnittspreis liegt momentan bei 0,53 Cent pro Liter.

Die Kostensteigerung hängt mit dem Überangebot von Milch auf europäischen Märkten zusammen, unter dem die Milchbauern stark leiden. (chs)

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