Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Abgeltungsteuer auch für Zinsen auf Mietkaution

Auch für Zinsen auf dem Mietkautionskonto kann Abgeltungsteuer fällig werden. Meist lautet das Konto zwar auf den Namen des Vermieters - er legt die Mietsicherheit treuhänderisch für den Mieter an. Die Zinsen sind allerdings dem Mieter zuzurechnen.

Berlin. Auch für Zinsen auf dem Mietkautionskonto kann Abgeltungsteuer fällig werden. Meist lautet das Konto zwar auf den Namen des Vermieters - er legt die Mietsicherheit treuhänderisch für den Mieter an. Die Zinsen sind allerdings dem Mieter zuzurechnen.

Sie seien daher von ihm auch zu versteuern, erläutert der Bund der Steuerzahler in Berlin. Sind die Kautionsbeträge mehrerer Mieter auf dem Konto angelegt, muss der Vermieter gegenüber dem Finanzamt eine Erklärung über die jeweiligen Einkünfte abgeben.

Er muss dem Mieter auch die Höhe der auf ihn entfallenden Zinsen und die darauf möglicherweise folgende Steuerpflicht mitteilen. Denn nur mit diesen Unterlagen hätten Mieter die Möglichkeit, zu viel gezahlte Steuern mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung zurückzuholen. Läuft das Konto auf den Namen des Mieters, verfährt er wie mit Einnahmen aus anderen Spareinlagen auch, fügt der Steuerzahlerbund hinzu. Zinseinnahmen sind grundsätzlich bis zu einem Höchstbetrag von 801 Euro im Jahr steuerfrei.

Erteilen Sparer der Bank keinen oder keinen ausreichenden Freistellungsauftrag, führt das Institut allerdings automatisch Steuern ab. Ist der Sparerfreibetrag von 801 Euro aber gar nicht überschritten worden, können Steuerzahler das in der Einkommensteuererklärung geltend machen und erhalten ihr Geld zurück. (dpa/tmn)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare