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Was sich in den nächsten Jahren ändern wird

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Wo geht es hin mit der Gaming-Branche?
Wo geht es hin mit der Gaming-Branche? © Romy-Deckel (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Manche Unterhaltungsbereiche sind quasi unsterblich. Wer das nicht glaubt, der braucht nur einmal die Spiele-Ecke zu betrachten.

Es wird immer gespielt und was einst Brett- oder Würfelspiele waren, sind jetzt Computer- und Onlinegames. Dabei erdenkt die Branche bei Weitem nicht nur Neuigkeiten, oft genug werden althergebrachte Spiele virtualisiert. Zudem kommen immer wieder neue Ideen und Möglichkeiten auf, sodass die Branche für jedermann offen und vor allem spannend bleibt. Aber was könnte in den nächsten Jahren kommen und welche interessanten Neuerungen stehen an? Dieser Artikel schaut sich das einmal an.

Cloud-Gaming als nächstes großes Ding?

Bestimmte Onlinespiele konnten bislang nicht wirklich mit dem Begriff der Inklusion beschrieben werden. Leistungsfordernde, hochauflösende und schnelle Games setzen in der Regel einen hochwertigen Rechner voraus, der nun einmal nicht in jedem Haushalt steht. Echte Gaming-PCs kosten rasch den Preis eines günstigen Kleinwagens und selbst das Aufrüsten belastet das Konto. Kommt nun aber der von Google erdachte Ansatz des Cloud-Gamings in den Umlauf, dürfte sich dies ändern:

Rational betrachtet ist das Cloud-Gaming und Game-Streaming nur eine Weiterentwicklung des Entertainmentstreamings. Dabei hat es freilich Vorteile, dennoch dürfen die Nachteile nicht verschwiegen werden. Denn wird einzig der Zugang zum Stream gezahlt, ist es gut möglich, dass Games ebenso aus dem Angebot verschwinden, wie es bei Serien oder Filmen bei Streaming-Anbietern der Fall ist. Der Spieler zahlt schließlich nur den Zugang zum Gesamtangebot, nicht aber für die Lizenz des einzelnen Spiels.

VR sorgt für neue Dimensionen

VR, also Virtual Reality, mitsamt den Brillen ist etwas, das viele Menschen zwar interessiert und begeistert, doch bislang schlägt sich diese Begeisterung noch nicht wirklich auf dem Markt nieder. Kein Wunder, denn die VR-Brillen sind überwiegend klobig, schwer und das Angebot ist noch längst nicht so breit gefächert, wie bei anderen Games. Künftig könnte sich das allerdings ändern, denn die Spielebranche hat die Vorteile der VR-Technik längst erkannt:

„Through the darkest of Times“: Auf dem Computer zum NS-Widerstandskämpfer werden

Wichtig ist zudem, dass die Steuerung künftig verändert wird. Brauchen VR-Brillen nicht mehr mit der Konsole oder dem PC verbunden werden, ist es natürlich möglich, in der Bewegung zu spielen. Dafür müssen aber neue Steuerungselemente verwendet werden. Diese dürften die VR-Brille auch für den breiten Markt tauglich machen.

Die Spielauswahl wird immer größer

Die Virtualisierung herkömmlicher Spiele und Klassiker ist eine fortlaufende Geschichte, die auch heute noch die Gamingwelt beschäftigt. Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, an dem »Kindheitsspiele« auf dem PC oder einer Konsole zu spielen sind. Darüber hinaus kommen freilich immer wieder neue Spiele hinzu. Und selbst die einstige Casino-Welt hat es längst ins Gaming geschafft:

In der Gamingwelt gibt es unglaublich viele Nischen. Darüber hinaus warten indes unterschiedliche Spiele auf Nutzer, sofern sie verschiedene Geräte nutzen. Längst hat die Spieleindustrie das Smartphone und Tablets erkannt und bietet hierfür spezielle ressourcenschonende Games an, Browsergames warten für Nutzer jeglicher Endgeräte und die ersten Streaming-Plattformen feilschen ebenfalls schon um Gamer.

Fazit – ein unendliches Erlebnis

Es ist heute schon unmöglich, dass ein noch so passionierter Gamer sämtliche Spiele, die es gibt, zockt. Daran dürfte sich auch in der Zukunft nichts ändern, denn mit jeder Neuerfindung der Industrie und dem Fortschreiten der Technik entwickeln sich die Games weiter. Wer weiß, wann der Zeitpunkt kommt, zu dem der Spieler via Chipimplantat ins Spiel eintaucht oder das Puzzlespiel morgens passend zum Zähneputzen auf die Badfliesen gestreamt wird.

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