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Zum Ende der Modewoche schwelgte Giorgio Armani in Mustern und Farben.
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Zum Ende der Modewoche schwelgte Giorgio Armani in Mustern und Farben.

Fashion Week

Finale der Mailänder Modewoche: Die pure Lebensfreude

Mailand setzt auf Lebensfreude: Viele Farben und Muster. Sport und Exotik. Leichte Stoffe und fließende Silhouetten. Das sind die Kernaussagen für die Saison Frühjahr/Sommer 2019.

Rosa! Türkis! Blau! Giorgio Armani lässt im Frühjahr/Sommer 2019 die Farben leuchten.

Nach der aufsehenerregenden Show seiner Emporio-Kollektion auf dem Mailänder Flughafen Linate kehrte der Stardesigner für die Vorführung seiner Hauptlinie am Sonntag nach Hause zurück - in das eigene Teatro in derselben Stadt. Er läutete damit auch das Finale der Fashion Week ein, die am Montag endet.

Die optimale Harmonie zwischen Hosen- und Jackenform zu finden, ist Armanis Königsdisziplin, wie er auch in der neuen Saison beweist. Dabei schwelgt er nicht nur in den intensiven Farben, sondern auch in Mustern. Viele hauchzarte Stoffe umwehen den Körper ihrer Trägerin.

Das Label Missoni wird in diesem Jahr 65 und feierte das Ereignis am Samstagabend mit einer großen Open Air-Show vor den Wolkenkratzern von Mailands modernem Stadtviertel „CityLife“. Die neue Kollektion fügt zarte, oft transparente Stoffe mit hellen Farben auf einer fließenden Silhouette zusammen.

Stella Jean ist so etwas wie die moralische Instanz der italienischen Designerszene. Bei ihr geht es immer um kulturelle Vielfalt und Ethik. Dieses Mal standen auf der Agenda: das Land Benin und das Thema Sklaverei. Übertragen hat sie ihre Gedanken unter anderem auf weite schwingende Röcke mit Zierborten, weiße Blusen mit aufwendigen Stickereien auf dem Ärmel und ärmellose Trenchcoats.

Auch Cividini war thematisch in Afrika unterwegs. Die Inspiration kam vom Film „Jenseits von Afrika“. Die Bausteine der Looks: flache Sandalen, bedruckte Leggings, in lose Falten gelegte Röcke, leichte Pullis.

Ansonsten waren es wieder einmal die großen Stars der italienischen Mode, die der Mailänder Fashion Week ihren Stempel aufdrückten. Prada etwa mit dem Spannungsbogen von einem braven, fast bourgeoisen Stil hin zu psychedelisch anmutenden Mustern. Miuccia Pradas Kunst besteht darin, solche Kontraste natürlich aussehen zu lassen und vor allem: Diese Mode ist hochmodern.

Das kann man auch von Fendi sagen. Durch die Art wie Taschen auf Kleidung gesetzt und um die Kleidung gelegt werden oder durch den Materialmix, wenn zum Beispiel Leder auf PVC trifft. Versace wiederum mischte virtuos die Muster, vor allem die Blumenmotive stachen heraus.

Der letzte Tag von Mailand ist gleichzeitig der erste der Fashion Week von Paris. Und dort geht es gleich italienisch weiter. Am Montag zeigt Maria Grazia Chiuri ihre Entwürfe für Dior und am Abend gibt Gucci erstmals ein Gastspiel an der Seine.

(Von Axel Botur, dpa)

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