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Besser noch abwarten: In vielen Fällen ist die Eisdecke auf Flüssen und Seen noch längst nicht dick genug.

DLRG warnt

Eisflächen sind für Ausflüge oft noch zu dünn

Wenn überhaupt, sind natürliche Gewässer im Winter meist nur für kurze Zeit zugefroren. Da ist die Verlockung groß, die eben erst entstandenen Eisflächen zu betreten. Die DLRG weist auf die Gefahren hin.

Die Temperaturen fallen, viele Gewässer frieren langsam zu - Zeit zum Schlittschuhlaufen also? „In vielen Fällen ist die Eisdecke noch zu dünn“, warnt Hildegard Oberlehberg von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

„Nur in Süddeutschland kann es sein, dass hier und da bereits eine entsprechende Eisdecke vorhanden ist.“ Sie rate allen, mit dem Schlittschuhlaufen oder dem Eisspaziergang noch zu warten und sich bei dem zuständigen Amt über den Zustand des Eises zu erkundigen.

Eltern sollten ihre Kinder auf die Gefahren auf zugefrorenen Seen hinweisen. „Das Eis sendet Signale aus, die jeder erkennen sollte“, erklärt die DLRG-Sprecherin. An dunklen Stellen sei das Eis viel zu dünn. Bei stehenden Gewässern sollte das Eis mindestens 15 Zentimeter, bei Bächen und Flüssen sogar 20 Zentimeter dick sein.

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