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Wenn Sie diesen Fehler machen, wird das Kartoffelpüree zu Kleister

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Von: Franziska Kaindl

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Kartoffelpüree in der Schüssel.
Kartoffelpüree lässt sich schnell selbst herstellen – aber einen Fehler sollten Sie nicht begehen. © Imago

Luftiges Kartoffelpüree ist eine leckere Beilage für zahlreiche Mahlzeiten. Damit es gelingt, müssen Sie aber einen bestimmten Fehler vermeiden.

Aus Kartoffeln lassen sich allerlei leckere Gerichte und Beilagen herstellen, aber eines der beliebtesten ist wohl das Kartoffelpüree. Klassischerweise wird es zu Bratwürsten, Rouladen* oder Fleischpflanzerl gereicht, je nach eigenen Vorlieben kann es aber auch als Hauptspeise fungieren. Damit der Kartoffelbrei auch die richtige Konsistenz erhält, müssen Sie bei der Zubereitung zu den richtigen Hilfsmitteln greifen.

Kartoffelpüree herstellen – bloß nicht mit dem Stabmixer

Auch wenn es womöglich weniger Arbeit macht: Kartoffelpüree sollten Sie nicht mithilfe eines Pürierstabs herstellen. Der Stabmixer sorgt nämlich dafür, dass der Brei eine pappige und kleistrige Konsistenz erhält, die die Gaumenfreuden schnell zerstört. Das liegt daran, dass Kartoffeln viel Stärke enthalten – bei festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehlig kochenden sind es laut der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) zwischen neun und 18 Prozent.

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Hauptbestandteil der Stärkekörner ist zu 70 bis 80 Prozent Amylopektin, welches aus großen, stark verzweigten Molekülen besteht. Den zweitgrößten Anteil mit rund 20 bis 30 Prozent hat die aus langen, unverzweigten Molekülketten bestehende Amylose. Letztere sorgt für die Geschmeidigkeit des Kartoffelpürees. Beim Pürieren mit dem Stabmixer werden diese langen Stärkeketten und Eiweißzellen aber zerstört, sodass die Kartoffelmasse immer klebriger wird, wie das Online-Portal chip.de berichtet.

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Wie wird Kartoffelpüree richtig hergestellt?

Deshalb braucht es ein „schonenderes“ Verfahren: Experten empfehlen, Kartoffeln für ein Püree immer zu stampfen. Dazu verwenden Sie zum Beispiel einen Kartoffelstampfer oder eine Kartoffelpresse. Sie zerdrücken zwar auch einige der Stärkemoleküle, zerstören diese aber nicht so wie beim Stabmixer. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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