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Nicola Förg: „Hohe Wellen“ - Ein Alpen-Krimi

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Von: Jessica Bradley

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Das Cover des Krimis „Hohe Wellen“ von Nicola Förg
Cover „Hohe Wellen“ von Nicola Förg © Piper Verlag

„Hohe Wellen“ ist der 13. Band der Krimi-Serie um die Kommissarin Irmi Mangold. Wenn Naturschutz auf Geldgier trifft: Mein Buchtipp

Naturschutz und Ströme von Urlauber, das sind die Komponenten für Mord - Zumindest im neuen Krimi von Nicola Förg. Mit bayrischen Charme erzählt die Autorin eine spannende Geschichte über die Filmbranche, den Naturschutz und alte Geheimnisse.

Nicola Förg „Hohe Wellen“: Über das Buch

Die Leiche einer Frau wird im Starnberger See gefunden: aufgespießt auf ihrem SUP ( Ein Steh-Paddel-Board). Schnell stellt sich heraus, sie hat als Locationscout für eine Filmproduktionsfirma gearbeitet. Die Kommissare treffen auf viele Menschen, die nicht gut auf die übergriffige Frau zu sprechen waren. Doch wer hatte ein so starkes Motiv, dass es in Mord endete?

Für das Klima und die Bevölkerung eine Katastrophe - auf dem Rücken moderner Asphaltsklaven.

Auszug aus „Hohe Wellen“ von Nicola Förg

Ich habe etwas länger zum Lesen gebraucht, da der Roman stellenweise in bayrischer Mundart geschrieben ist. Einige Charaktere sprechen ausschließlich in diesem Dialekt. Es ist dennoch verständlich geschrieben, sodass ich zumindest den Sinn der Dialoge verstanden habe. Sympathisch ist die ältere Hauptfigur Irmi Mangold. Das ist der zweite Krimi, in dem die Ermittlerin älter als 60 Jahre ist und nicht gerade erst frisch dabei. Auch Carla Berlings Ira Wittekind ist in diesem Alter. Der Krimi „Hohe Wellen“ ist ansonsten flüssig geschrieben und hält die Spannung aufrecht. Auch wenn der Umstand der Ermittlungen sich blutig anhört, ist der Roman alles andere als brutal. Ein spannender Roman - vielleicht für den Nachmittag am See.

Nicola Förg „Hohe Wellen“: Mein Fazit

Ich finde die Thematik des Romans sehr ansprechend. Die Charaktere sind sympathisch und ich konnte mir die Umgebeung bildlich vorstellen. Die aktuellen Bezüge und Anmerkungen haben den Eindruck hinterlassen, man wäre direkt dabei. Allerdings hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, die Autorin hat ihre eigenen Ansichten den Figuren in den Mund gelegt. Das hat die Geschichte an sich nicht gemindert, mich aber teilweise gestört. Ich hatte an diesen Stellen immer das Gefühl, die Autorin flüstert mir ihre Gedanken ins Ohr. Trotzdem habe ich mich sehr unterhalten gefühlt und fand die Entwicklung des Roman spannend.

Nicola Förg „Hohe Wellen“

2022 Piper Verlag, ISBN 13-978-3-492-06333-3

Preis: Taschenbuch 16€, EBook 12,99€, Seitenzahl: 320 (abweichend vom Format) Hier bestellen!

Nicola Förg

Die schneebegeisterte Nicola Förg studierte u.a. Germanistik und schrieb als Redakteurin für ein Reise- und Skimagazin. Die Bestseller-Autorin schrieb mehr als 23 Krimis, Kurzgeschichten und weitere belletristische Werke wie „Hintertristerweiher“, eine hochgelobte Familiensaga. Die tierliebe Autorin lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren auf einem Hof in Prem am Lech.

Alle Alpen-Krimis von Nicola Förg in einer Liste

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