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„Der Pfau“: Witzige Komödie mit Jürgen Vogel nach dem Roman von Isabel Bogdan

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Von: Sven Trautwein

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Verfilmung von Isabel Bogdans Debütroman „Der Pfau“ mit Jürgen Vogel
Verfilmung von Isabel Bogdans Debütroman „Der Pfau“ mit Jürgen Vogel © Future Image / Imago / Suhrkamp Verlag

Gestresste Investmentbanker sollen in der Abgeschiedenheit Schottlands an einem Teambuilding-Event teilnehmen. Die Verfilmung des Bestsellers von Isabel Bogdan.

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Das Setting: Ein Teambuilding-Event gestresster Investmentbanker in den schottischen Highlands, die mitsamt Teamleitung und Köchin dort ein paar Tage verbringen sollen. Wie in der Buchvorlage von Isabel Bogdan gestaltet sich dieses Vorhaben alles andere als einfach. Der Trailer des Kinofilms, der im Frühjahr 2023 in die Kinos kommt, verspricht lustige Unterhaltung. Dazu trägt nicht nur Jürgen Vogel in der Verfilmung bei.

Isabel Bogdan „Der Pfau“: Über das Buch

Ein charmant heruntergekommener Landsitz, auf dem ein Pfau verrücktspielt, eine Gruppe Banker beim Teambuilding, eine ambitionierte Psychologin, eine schwungvolle Haushälterin mit gebrochenem Arm, eine patente Köchin, Lord und Lady McIntosh, die alles unter einen Hut bringen müssen, dazu jede Menge Tiere – da weiß bald niemand mehr, was eigentlich passiert ist.

Zitat / Kiepenheuer & Witsch

„Der Pfau“: Worum geht‘s im Buch?

Lord und Lady McIntosh bewohnen in den schottischen Highlands ein etwas in die Jahre gekommenes Herrenhaus. Es ist groß. Zu groß. Die Kosten explodieren, und so haben sich beide entschlossen, immer mal wieder ein paar Zimmer zu vermieten. Für ein verlängertes Wochenende kündigt sich eine kleine Investment-Banker-Truppe an, die dort ein Teambuilding-Seminar abhalten wollen.

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Namensgebend für den Roman ist der auf dem Gelände lebende Pfau, der die Angewohnheit hat, alles zu attackieren, was mit der Farbe Blau in Verbindung steht. Ob es der blau-metallic Wagen der Investment-Banker ist oder andere Gegenstände, es kommt zu zahlreichen Verwechslungen.

„Der Pfau“ ist Isabel Bogdans Debütroman. Nachdem sie lange Jahre als Übersetzerin tätig war und Bücher von Nick Hornby und Jonathan Safran Foer ins Deutsche übertragen hatte, nutzte sie die gewonnene Erfahrung für ihren eigenen Roman. Das überaus komische, mit britischen Eigenheiten gespickte Buch, wurde mit mehr als 400.000 verkauften Exemplaren ein Bestseller. Gegenüber Deutschlandfunk Kultur sagte Isabel Bogdan, dass der Roman eine leichte, ironische, britische Distanziertheit gebraucht habe. Dies und die lockere Schreibweise zeichnen das Buch aus.

Die Verfilmung von „Der Pfau“ wird ab Anfang März in den deutschen Kinos zu sehen sein.

Isabel Bogdan „Der Pfau“: Mein Fazit

Wer die Schrulligkeit britischer Bücher liebt, wird auch „Der Pfau“ mögen. Es ist ein amüsantes Debüt. Die verschiedenen Erzählperspektiven machen es lesenswert. Die Beschreibungen sorgen für eine etwas überzeichnete, aber durchaus lustige Atmosphäre.

Isabel Bogdan „Der Pfau“

2016 Kiepenheuer & Witsch, ISBN-13 978-3-458-36297-5

Preis: Taschenbuch 11 €, E-Book 9,99 €, 278 Seiten (abweichend vom Format)

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Isabel Bogdan

Isabel Bogdan wurde 1968 in Köln geboren und studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokio. Sie übersetzt unter anderem Jane Gardam, Nick Hornby und Jonathan Safran Foer. 2011 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für Literatur, für das erste Kapitel ihres Romans „Der Pfau. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.

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