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Detlef Fechtner - Ein Frankfurter-Börsen-Krimi

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Von: Jessica Bradley

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Das Cover des Krimis „Tod im Bankenviertel“ von Detlef Fechtner
Cover „Tod im Bankenviertel“ von Detlef Fechtner © Societäts Verlag

Mord oder Selbstmord - die Frage stellt sich der Hauptcharakter im Frankfurter-Börsen-Krimi „Tod im Bankenviertel“ von Detlef Fechtner. Mein Buchtipp.

Wer sich schon immer dafür interessiert hat, wie es in der Finanz- und Börsenwelt aussieht, ist bei diesem spannenden Krimi genau richtig. Der Autor Detlef Fechtner kennt sich sehr gut in dieser Materie aus und bringt dem Lesenden die Welt des Geldes näher. Auch die Recherchearbeit eines Journalisten wird hier detailliert beschrieben. Beides Welten, in denen sich der Autor hervorragend auskennt.

Detlef Fechtner „Tod im Bankenviertel“: Über das Buch

Seine Neugierde wird dem Wirtschaftsjournalisten Oskar Willemer zum Verhängnis. Ungewollt kommt er kriminellen Finanzprofis auf die Schliche, die einen Absturz der Aktienkurse provozieren wollen, um daran kräftig zu verdienen. Als seine Gegenspieler auf ihn aufmerksam werden, wird Oskar vom Jäger zu Gejagten. Mit Hilfe der jungen Wirtschaftsprofessorin Franziska Böhning und mit Unterstützung der Bundesbank versucht Oskar die Pläne seiner Gegner zu durchkreuzen und einen Börsencrash zu verhindern. Tod im Bankenviertel zeigt die zwei Gesichter Frankfurts zwischen Eintracht und Zwietracht, zwischen Apfelweinlokal und International, zwischen Konstabler Markt und Finanzmarkt. Er spiegelt das dem wirklichen Leben entrückte Zusammenspiel von Händlern, Bankern und Journalisten am Finanzplatz wider. Dort, wo wenige Nachrichtenzeilen Kurse abstürzen lassen. Und dort, wo die Aussicht auf schnelle Gewinne manche dazu verführt, es mit der Einhaltung des Rechts nicht so genau zu nehmen. (Klappentext)

Detlef Fechtner „Tod im Bankenviertel“: Sprache und Aufbau

Der Roman „Tod im Bankenviertel“ ist flüssig und leicht geschrieben. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sehr realistisch. Das die Protagonisten teilweise mehr Glück als Erfahrung gegen die Profis hatten, störte mich ein wenig. Ich selbst habe wenig Interesse an den Vorgängen an der Börse und konnte mit manchen Ausdrücken nichts anfangen. Dennoch ein gelungener Krimi.

Detlef Fechtner „Tod im Bankenviertel“: Mein Fazit

Der Autor Detlef Fechtner beweist in seinem Roman „Tod im Bankenviertel“ seine Erfahrungen mit den Themen Journalismus und Finanzwelt. Seine Erzählweise hat mir gut gefallen. Die realen Schauplätze innerhalb von Frankfurt geben dem Roman die passende Stimmung. So konnte ich mir einige Szenen bildlich vorstellen. Andere Orte waren aufgrund der Örtlichkeiten, die ich nicht kannte, wunderbar mit Google View zu finden. Ein Buchtipp für jeden Lesenden, der sich für Wirtschaftsthemen gepaart mit Spannung interessiert.

Detlef Fechtner „Tod im Bankenviertel“

2020 erschienen im Societäts Verlag, ISBN 13-978-3-955-42381-0

Preis: Taschenbuch 15€, EBook 10,99€, Seitenzahl: 272 (abweichend vom Format) Hier bestellen!

Detlef Fechtner

Der ehemalige Wirtschaftsjournalist Detlef Fechtner hat außer dem fiktiven Krimi „Tod im Bankenviertel“ zwei Sachbücher im Bereich Politik verfasst. Der Frankfurter schrieb u.a. für die Frankfurter Rundschau und die WAZ.

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