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Zwei Motorradfahrer müssen aufgrund ihres rücksichtslosen Verhaltens ins Gefängnis. (Symbolbild)

"Massiv egoistisch"

Zwei Motorradfahrer wandern nach "kolossal dummer" Aktion ins Gefängnis

Drei Motorradfahrer filmten sich selbst, während sie mit massiv erhöhter Geschwindigkeit über die Straßen bretterten. Nun veröffentlichte die Polizei das Material.

Im April 2019 filmten sich drei Motorradfahrer aus Großbritannien bei waghalsigen Manövern. In der Grafschaft East Sussex rasten sie mit rund 322 km/h über Schnellstraßen, vollführten Wheelies und überholten andere Verkehrsteilnehmer mit rücksichtsloser Geschwindigkeit. Nun kommt ihnen die Aktion teuer zu stehen: Anhand der Aufnahmen eines der Fahrer, die er mit einer GoPro gemacht hatte, konnten die Polizei die Vergehen nachweisen, was nun vor Gericht zur Verurteilung der Männer geführt hat.

Mit über 300 km/h auf Schnellstraße unterwegs - jetzt gehen Raser ins Gefängnis

So zeigen die Aufnahmen einen der Fahrer mit einer Geschwindigkeit von 190 Meilen pro Stunde, kurz mph (rund 305 km/), wo nur 70 mph (112 km/h) erlaubt sind. An anderer Stelle vollführt jener Mann bei 80 mph (128 km/h) Wheelies, obwohl 40 mph (65 km/h) vorgeschrieben sind. Später erreicht er sogar 130 mph. Ein anderer Mann fährt 170 Meter lang mit 70 mph auf dem Hinterrad - allerdings waren dort nur 30 mph (48 km/h) erlaubt.

Laut dem Portal Kent online berichtete der Polizeibeamte Chris Welsh, dass dies einer der schockierendsten Fälle von Geschwindigkeitsüberschreitung sei, die er je gesehen habe. "Die Geschwindigkeiten und die allgemein aggressive Art des Fahrens, die wir identifiziert haben, sind einfach lächerlich und lassen keinen Raum für Fehler, wenn sich auch nur die geringsten Hindernisse ergeben." Um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, veröffentlichte die Polizei nun auch die Aufnahmen.

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Der Richter, der nun zwei Männer mit Freiheitsstrafen belegte, sieht es ähnlich. Das Verhalten der Fahrer sei "kolossal dumm und massiv egoistisch" gewesen und es sei nicht mehr als Glück gewesen, dass niemand getötet oder verletzt wurde.

Ein 26-Jähriger muss nun für zehn Monate ins Gefängnis und darf anschließend 29 Monate nicht mehr fahren, ein weiterer 26-Jähriger muss für sechs Monate ins Gefängnis mit einem 27-monatigen Fahrverbot, während ein Dritter 18 Monate auf Bewährung sowie ein 24-monatiges Fahrverbot erhalten hat. Um danach wieder fahren zu dürfen, müssen alle drei jedoch erneut einen umfassenden Test absolvieren. Offensichtlich zeigten die Männer schon beim Polizeiverhör Einsicht und Reue bezüglich ihres Verhaltens.

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
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Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
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Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
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Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
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Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
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Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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