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VW Arteon Shooting Brake im Fahrbericht: „Gott sei Dank keine Regenrinne“

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Von: Jan Schmidt

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Fahraufnahme eines VW Arteon Shooting Brake von schräg vorn
Der VW Arteon Shooting Brake kostet knapp 4.000 Euro mehr als ein vergleichbarer Passat Variant. © Hersteller

Der neue VW Arteon tritt selbstbewusster auf als bisher. Aus gutem Grund: Endlich gibt es den Schönling der VW-Familie auch als schicken Shooting Brake.

Wolfsburg – Mit dem VW* Arteon war das so eine Sache. Schick ist das Passat-Coupé zweifelsohne, aber für die Praktiker unter den Kunden ist der Laderaum zu klein. Das ändert sich jetzt mit der Modellpflege, und sie besteht in der Lösung der Gleichung: Kombi + Coupé ergibt? Richtig! Einen Shooting Brake. Nun ist diese klassisch-schmucke Karosserievariante nicht wie das Ei des Kolumbus auf der Wolfsburger Autobühne erschienen, aber die Gerüchteküche lässt verlauten, dass dem ehemals allmächtigen VW-Boss Martin Winterkorn (73) das Geschäftsmodell hinter dieser Variante nicht ertragreich genug war und deshalb diese Version auf die lange Bank geschoben wurde. Zudem befürchtete der eine oder andere sicher nicht ganz unbegründet eine Kannibalisierung des Passat Variant.

Auch sonst haben sich die VW-Designer alle Mühe gegeben, den Arteon aufzuhübschen. Beim Innenraum wird das Bemühen durch Applikationen in offenporigen Eukalyptus-Holz oder Aluminium sowie echten Nähten sicht- und spürbar. Allerdings verliert das Schöner-Wohnen-Ambiente etwas an Charme, sobald man das Head-up-Display aktiviert und die Discounter-Variante samt aufklappender Plastikscheibe hinter dem Lenkrad erscheint. Dass nicht alles top-modern sein muss, erkennt man am Infotainment. Denn da lautet das Motto: „Gott sei Dank keine Regenrinne.“ Sprich: Es ist nicht die aktuelle Version mit den Berührungs-Schiebereglern unterhalb des großen Bildschirms, sondern noch die Generation zuvor verbaut. Da kann man die Lautstärke am Lenkrad mit Bewegungen der Fingerkuppe oder durch Drücken regulieren und auch die anderen Bedienelemente sind einfach zu verstehen. Mit einer Größe von 9,2 Zoll ist der Touchscreen groß genug und fügt sich gut in das Cockpit ein. Den kompletten Fahrbericht zum neuen VW Arteon Shooting Brake 2.0 TDI lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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