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Volkswagen: Nett statt böse – Elektroautos mit mehr Emotionen

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Von: Simon Mones

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Bei Volkswagen hat der böse Blick bald ausgedient. Die Elektroautos aus Wolfsburg sollen freundlicher daher kommen – wie der ID. Buzz.

Wenn man sich die Frontpartie eines Autos anguckt, lässt sich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem menschlichen Gesicht nicht abstreiten. Kein Wunder, immerhin hilft es uns Emotionen zu vermitteln und genau das soll auch beim Auto der Fall sein. Zuletzt ging der Trend dabei immer mehr in Richtung eines aggressiven Stylings samt eines bösen Blicks. Doch bei Volkswagen hat man nun offenbar genug vom Bad-Boy-Image, zumindest wenn es um die Elektroautos des Autobauers geht.

Stattdessen könnte Volkswagen künftig das nette Elektroauto von nebenan sein, wie Chefdesigner Jozef Kraban der Azticar sagte: „Wir werden versuchen, alle Autos mit mehr Emotionen zu gestalten. Es kommt auf das Produkt an, denn nicht jedes Auto kann einen so positiven, freundlichen Charakter haben... alle Autos [nicht nur die EVs] werden mehr Emotionen und auch mehr Qualität bekommen.“

Der Volkswagen ID. Buzz.
Der VW ID. Buzz wirkt sehr freundlich. © Volkswagen

Volkswagen: Nett statt böse – Elektroautos mit mehr Emotionen

Der VW ID. Buzz dürfte dabei wohl nur ein Vorgeschmack darauf sein, wie die Elektroautos aus Wolfsburg künftig aussehen könnten. Der Minivan kommt dabei in Anlehnung an den Ur-Bully freundlich und so gar nicht bedrohlich daher. „Dieser Wagen ist voll emotional und eine Ikone, noch bevor er auf die Straße kommt“, betonte Kaban. „Niemand ist von diesem Produkt nicht begeistert.“

Der elektrische Transporter ist aber weiterhin klar als Volkswagen erkennbar und findet wohl auch deswegen Anklang bei den Kunden. Schon bevor der ID. Buzz bei einem Händler steht, soll er für dieses Jahr schon fast ausverkauft sein, wie die Automobilwoche berichtet. Bei den anderen Stromern von VW sieht es ähnlich aus.

Volkswagen: Elektroautos werden freundlicher und bunter

Doch warum stellt sich Volkswagen nun gegen den Trend? „VW muss freundlicher sein, nicht aggressiv“, erklärte Kaban der Autocar. „Aggressive Fronten funktionieren nicht. Nicht alle Autos werden so freundlich sein wie Buzz, aber freundlich wird eines unserer Attribute für die Zukunft sein.“

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Und auch in einem anderen Punkt schwimmt VW künftig gegen den Strom: bei den Farben. Aktuell dominieren vor allem Schwarz, Weiß und Silber beziehungsweise Grau. Hier soll wieder bunter werden, mit einer ganzen Palette aufregender Farben. Eine soll dabei aber besonders auffallen: „Wenn jemand diese Farbe sieht, wird er sie entweder absolut lieben oder absolut hassen. Das ist es, was wir anstreben.“ 

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