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Zur richtigen Autopflege gehört nicht nur eine sachgemäße Reinigung.

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Tipps zur richtigen Autopflege

Wer sich nicht ständig ein neues Auto kaufen möchte oder über einen Leasing-Vertrag die neuesten Modelle nutzt, muss auf die richtige Pflege seines Fahrzeugs achten.

Wird das Auto richtig gepflegt, kann selbst der Motor ein ganzes Autoleben halten. Wenn nicht, wird es hingegen teuer. Damit ihr lange Freude an eurem liebgewonnenen Kfz habt, versorgen wir euch mit einigen Tipps zur richtigen Autopflege.

Gute Pflege zahlt sich aus, denn ihr habt länger etwas von eurem Auto und gleichzeitig verringert ihr auch zusätzliche Kosten. Diese sind aufgrund aufwändigerer Arbeiten für neuere Modelle teurer als früher. Auch der Einsatz zusätzlicher Technik sorgt für einen größeren Aufwand seitens der Mechaniker. Einige Reparaturen könnt ihr euch dank der richtigen Behandlung jedoch sparen. Folgende Tipps solltet ihr beherzigen:

  • Inspektionen einhalten
  • Behutsame Fahrweise einschlagen
  • Reifen und Fahrwerk schonen
  • Den richtigen Stellplatz wählen

Regelmäßige Inspektionstermine einhalten

Die Vorschriften der Hersteller kommen nicht von ungefähr. Sie kennen die Schwachstellen ihrer Fahrzeuge am besten und daher solltet ihr die regelmäßigen Inspektionstermine in jedem Fall einhalten. Zu diesen Terminen wird das Auto umfassend überprüft und Schäden können frühzeitig erkannt werden. Das sorgt nicht nur für eine lange Lebensdauer der Karosserie, sondern auch des Motors. Dort entstehen bekanntlich die höchsten Kosten.

Kommt es beispielsweise bei den Nebenaggregaten wie den Zylinderköpfen zu einem erhöhten Verschleiß oder Schäden, ist eine Generalüberholung des Motors zu empfehlen, sagen die Experten von Caroobi. Ebenfalls wichtig ist der regelmäßige Wechsel des Zahnriemens. Aber auch in anderen Bereichen werden bei einer Inspektion Schäden und Verschleiß frühzeitig erkannt, so dass rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden können.

Weiterhin sieht nicht nur Caroobi einen regelmäßigen Ölwechsel als zwingend an. Haltet euch in jedem Fall an die Vorgaben des Herstellers bei den Wechselintervallen und dem verwendeten Motoröl. Mit der Zeit nimmt das Öl nämlich Metallpartikel auf, die durch Verschleiß entstehen, und fängt an zu schmieren. Auch Verbrennungsrückstände gelangen ins Öl und die Kombination verunreinigt den Motor. Durch einen regelmäßigen Ölwechsel werden diese Gefahren minimiert.

Die richtige Fahrweise

Einen großen Einfluss habt ihr ebenfalls, wenn ihr auf die richtige Fahrweise achtet. Wenn ihr hier einige Regeln befolgt, schont ihr den Wagen. Die Lebensdauer des Motors könnt ihr beispielsweise dadurch verlängern, wenn ihr ihn vorsichtig warm fahrt. Für die ersten zehn Kilometer sind daher Umdrehungen von bis zu 2500/min zu empfehlen. Dadurch haben die Teile des Motors genügend Zeit, sich zu erwärmen, und auch das Motoröl kann alle Stellen erreichen.

Dennoch solltet ihr darauf verzichten, nach dem Warmfahren die Drehzahl übermäßig hochzufahren. Für einen möglichst niedrigen Verschleiß solltet ihr nicht lange in den Bereich über 3500/min vordringen. Höhere Drehzahlen sorgen nämlich logischerweise für einen höheren Verschleiß.

Auch für die Lebensdauer der Bremsen ist es sinnvoll, eine schonende und vorausschauende Fahrweise zu wählen. Vollbremsungen oder häufiges starkes Bremsen nutzen diese entsprechend schnell ab und sind nebenbei auch nicht ganz ungefährlich. Die Lebensdauer kann so auf jeden Fall verlängert werden. In manchen Fällen hilft aber dennoch nur ein Bremsenwechsel. Schließlich sind einwandfrei funktionsfähige Bremsen das A und O beim Autofahren.

Reifen und Fahrwerk schonen

Mit eurer Fahrweise beeinflusst ihr auch die Reifen und das Fahrwerk. Mit einer aggressiveren Fahrweise ist auch an diesen Teilen der Verschleiß höher. Wer mit behutsamem Tempo durch Schlaglöcher und über Bremsschwellen fährt, schont die Achsgelenke und die Reifen.

Weiterhin ist an den rechtzeitigen Wechsel der Reifen zu denken. Im Winter solltet ihr logischerweise wegen der Sicherheit auf Winterreifen wechseln. Ein unnötiger Unfall, weil ihr ins Rutschen kommt, wird die Kosten für das Auto nicht senken. Günstige Ersatzteile zu finden ist nicht immer einfach.

Wenn die Temperaturen wieder steigen, solltet ihr aber auch nicht zu bequem sein, wieder die Sommerreifen aufzuziehen. Die weicheren Winterreifen haben einen deutlich höheren Abrieb, wenn es warm wird, und auch die Bremswege verlängern sich im Vergleich zu den Sommerreifen.

Der richtige Stellplatz

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der richtige Stellplatz des Automobils. Durch Witterungseinflüsse kann es zu leichten Schäden kommen – nicht nur an der Karosserie. Vor allem ist Rost die große Gefahr, wenn das Auto falsch abgestellt ist. Am besten geschützt ist das Auto unter einem Carport. Niederschläge haben so kaum Angriffsfläche und zusätzlich wird für eine gute Belüftung gesorgt. Dadurch kann das Fahrzeug auch in den Hohlräumen besser trocknen und der Rost hat es schwieriger. Bei Garagen solltet ihr darauf achten, dass Lüftungslöcher vorhanden sind, damit eine ausreichende Zirkulation der Luft entstehen kann.

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