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Verkehrsclub fordert Maut-Ausweitung

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Anlässlich der Bilanz über zwei Jahre Lkw-Maut (18. Dezember) hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) aufgefordert, sich endlich für eine Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen und das gesamte Straßennetz einzusetzen.

Von mw

Berlin. Anlässlich der Bilanz über zwei Jahre Lkw-Maut (18. Dezember) hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) aufgefordert, sich endlich für eine Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen und das gesamte Straßennetz einzusetzen. Außerdem müsse der durchschnittliche Mautbetrag schrittweise auf 45 Cent pro Kilometer angehoben werden.

Denn nach dem aktuellen Bericht des Bundesamtes für Güterverkehr sei das Ziel, durch die Lkw-Maut spürbare Anteile des Güterverkehrs von der Straße auf umweltschonendere Verkehrsträger zu verlagern, bisher nicht erreicht worden. Transporte von der Straße auf die Schiene umzuleiten sei aus Gründen des Klima- und Gesundheitsschutzes ebenso dringend notwendig wie aus Gründen der Infrastrukturkosten, erklärte Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender und folgerte: "Deshalb ist es jetzt an der Zeit, die Anreize für eine Verlagerung zu erhöhen. Wir fordern Bundesverkehrsminister Tiefensee auf, seine bisherige Bremser-Haltung aufzugeben und sich für die Ausweitung und Erhöhung der Maut stark zu machen."

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