Millionen-Schätzchen

Diese Flitzer erzielten 2019 aberwitzige Summen auf Auktionen - darunter ein Ferrari von Michael Schumacher

Der Paganni Zonda Aether Roadster erzielte 2019 einen Preis von 8,1 Millionen Euro: Rang 8.
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Der Paganni Zonda Aether Roadster erzielte 2019 einen Preis von 8,1 Millionen Euro: Rang 8.
Platz 6 ging an einen Ford GT40 Roadster Prototype.
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Platz 6 ging an einen Ford GT40 Roadster Prototype.
Platz 5 belegte dieses Jahr ein Ferrari 250GT SWB aus dem Jahr 1962.
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Platz 5 belegte dieses Jahr ein Ferrari 250GT SWB aus dem Jahr 1962.
Mit einem Preis von umgerechnet rund 7,5 Millionen Euro landete ein Lamborghini Veneno Roadster auf Rang 4.
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Mit einem Preis von umgerechnet rund 7,5 Millionen Euro landete ein Lamborghini Veneno Roadster auf Rang 4.
Auf den Rang 3 landete ein von Gooding & Company versteigerter Ferrari 250 California LWB Spider aus dem Jahr 1958.
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Auf den Rang 3 landete ein von Gooding & Company versteigerter Ferrari 250 California LWB Spider aus dem Jahr 1958.
Auf Platz 2 landete ein Alfa 8C 2900B Touring Berlinetta - hier ein historisches Beispielbild.
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Auf Platz 2 landete ein Alfa 8C 2900B Touring Berlinetta - hier ein historisches Beispielbild.
Den höchsten Preis bei einer Auto-Auktion hat der McLaren F1 "LM-Spec" erzielt.
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Den höchsten Preis bei einer Auto-Auktion hat der McLaren F1 "LM-Spec" erzielt.

Auch 2019 waren es wieder Ferrari 250 GT, die bei Auktionen aberwitzige Summer erzielten. Doch das teuerste Garagengold kam in diesem Jahr mal nicht aus Italien.

Die Preise für hochkarätige Oldtimer und seltene Sportwagen steigen in immer schwindelerregendere Höhen. Auch im vergangenen Jahr wechselten wieder einige millionenschwere Spekulationsobjekte ihren Besitzer. Marktbeobachter und Oldtimer-Experte Classic Analytics hat die Top Ten der teuersten Transfers zusammengetragen. Gleich vorweg: Es sind nicht nur alte Ferraris, sondern auch ein paar jüngere und zum Teil exotische Vertreter der Gattung Garagengold mit von der Partie.

Platz 10: Ferrari F2002 F1 von Michael Schumacher

Mit 5,9 Millionen Euro auf dem zehnten Platz landete ein Fahrzeug, welches erst in diesem Jahrtausend gebaut wurde: Ein Ferrari F2002 F1, mit dem Michael Schumacher in der Formel-1-Saison 2002 zum Weltmeistertitel fuhr. Damit ist der von Sotheby's in Abu Dhabi auktionierte Flitzer der bislang zweitteuerste Formel-1-Renner. Im Jahr 2017 erzielte das Vorgänger-Modell Ferrari F2001 6,9 Millionen Euro.

Platz 9: Ferrari 250 GT Cabriolet

Mit 6,1 Millionen Euro auf den neunten Rang schaffte es ein weiterer, allerdings straßen- und alltagstauglicher Ferrari: Ein 250 GT Cabriolet der ersten Serie aus dem Jahr 1958. Auktioniert wurde er in Kalifornien am Pebble Beach von Gooding.

Platz 8: Pagani Zonda Aether Roadster

Auf den achten Rang kommt ein fast noch neuer Wagen, der ebenfalls aus Italien stammt, ausnahmsweise aber nicht von Ferrari gebaut wurde: Es handelt sich um einen Pagani Zonda Aether Roadster aus dem Jahr 2017. Einem Bieter war dieser mit viel Handarbeit gefertigte Supersportler 6,1 Millionen Euro wert, die ebenfalls von RM Sotheby's in Abu Dhabi aufgerufen wurden.

Platz 7: Ferrari 250 GT Berlinetta SWB

Im amerikanischen Scottsdale erzielte das Auktionshaus Gooding für einen weiteren Ferrari 250GT 6,8 Millionen Euro. Dabei handelt es sich um ein wunderschönes, rotes Coupé, genauer gesagt um ein SWB Berlinetta aus dem Jahr 1963, von dem insgesamt nur 96 Exemplare gebaut wurden.

Erfahren Sie hier, welche Oldtimer sich jahrzentlang in der Scheune eines Mannes versteckten.

Platz 6: Ford GT40 Roadster

Im Rahmen der Monterey Auction Week konnte ein Ford in die Phalanx italienischer Sportwagen-Ikonen vordringen. 6,9 Millionen Euro erzielte dieser nicht unbedingt schöne aber dafür seltene GT40 Roadster, bei dem es sich um einen Prototypen handelt.

Platz 5: Ferrari 250 GT Berlinetta SWB

Wie der Ford wurde auch ein weiterer Ferrari 250 GT von RM Sotheby's im Rahmen der Monterey Auction Week veräußert. Mit 7,3 Millionen Euro war dieser SWB aus dem Jahr 1962 allerdings noch nicht das teuerste im letzten Jahr verkaufte Exemplar aus der variantenreichen 250-GT-Familie.

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Platz 4: Lamborghini Veneno Roadster

Auf den vierten Rang schaffte es wiederum recht modernes Blech beziehungsweise Carbon: Für einen Lamborghini Veneno Roadster erzielte das Auktionhaus Bonhams in Bonmont 7,5 Millionen Euro. Ein stolzer Wertzuwachs in kurzer Zeit, denn für die lediglich neun produzierten Veneno Roadster hat Lamborghini noch vor wenigen Jahren 3,3 Millionen Euro als Neupreis aufgerufen.

Platz 3: Ferrari 250 GT California Spider LWB

Teuerster Ferrari 250 GT war in diesem Jahr ein California Spider LWB aus dem Jahr 1958, in den sein Neubesitzer immerhin 8,9 Millionen Euro investieren mochte.

Platz 2: Alfa Romeo 8C 2900B Touring Berlinetta

Das mag nach viel Geld klingen, ist allerdings fast ein Schnäppchen im Vergleich zur zweitteuersten Auto-Auktion 2019, bei der ein sehr eleganter Alfa Romeo 8C 2900B Touring Berlinetta den Besitzer wechselte. Artcurial erzielte in Paris 17,4 Millionen Euro für diese Rarität, von der lediglich fünf Exemplare gebaut wurden.

Platz 1: McLaren F1 Coupé "LM-Spec"

Ähnlich selten ist auch der McLaren F1 Coupé "LM-Spec". Es handelt sich um eines von nur fünf F1, die als Hommage an die fünf McLaren F1 GTR gebaut wurden, die 1995 bei den 24 Stunden von Le Mans als erstes durchs Ziel fuhren. 17,9 Millionen Euro wechselten bei der Monterey Auction Week den Besitzer.

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Mario Hommen/SP-X

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
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Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Pol izei
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
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Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
Hundemann oder Alien? © mm
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
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Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
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Prozession der Biker
Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus (2014)
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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