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Würde ein Tempolimit die Zahl der Verkehrstoten senken? Der ADAC hält einen Einfluss genereller Tempobegrenzungen auf die Unfallzahlen für nicht erwiesen.

Faktencheck

Schützt ein Tempolimit auf Autobahnen wirklich das Klima?

Die einen fühlen sich in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt, die anderen erhoffen sich mehr Sicherheit. Es geht um eine allgemeine Tempogrenze auf deutschen Autobahnen.

Goslar - In Deutschland wird seit Jahrzehnten über ein Tempolimit auf den Straßen gestritten. Aktuell in der Diskussion: eine generelle, nicht nur abschnittsweise Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen - mit Argumenten dafür und dagegen. Ein Faktencheck.

1. Behauptung: Geschwindigkeitsbegrenzungen tragen zum Klimaschutz bei

Bewertung: Unbestritten ist, dass der Ausstoß klimaschädlicher Gase zurückgeht. Es gibt unterschiedliche Auffassungen, ob dies ein generelles Tempolimit auf Autobahnen rechtfertigt.

Fakten: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war der Autoverkehr in Deutschland 2017 für die Emission von 115 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) verantwortlich. Im Vergleich zum Jahr 2010 war das ein Plus von sechs Prozent. Grund sind mehr Autos, höhere Fahrleistungen und immer stärkere Motoren.

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Video: Tempolimit Debatte- Pro und Contra

Eine Studie des Umweltbundesamtes, die allerdings aus dem Jahr 1999 stammt, kam zu dem Ergebnis, dass sich durch ein allgemeines Tempolimit von 120 km/h der Stickstoffausstoß durch Pkw auf Autobahnen um 16 Prozent verringern würde. Beim CO2 wäre es ein Rückgang um neun Prozent. Bezogen auf den gesamten Straßenverkehr wären es der Studie zufolge allerdings nur jeweils zwei Prozent. Das ist nach dem Urteil des ADAC nicht maßgeblich. Der Pkw-Verkehr insgesamt verursache etwa 13 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland. Die Einsparungen würden somit national kaum ins Gewicht fallen.

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2. Behauptung: Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen lässt die Zahl der Verkehrstoten sinken

Bewertung: Das ist schwer einzuschätzen. Autobahnen gelten heute schon als die sichersten Straßen in Deutschland, obwohl sie die am meisten befahrenen Strecken sind. Manche Experten versprechen sich von einem Tempolimit weniger schwere Unfälle.

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Fakten: Autobahnen sind bezogen auf die gefahrenen Kilometer die sichersten Straßen. 2017 legten Kraftfahrzeuge nach Daten der Bundesanstalt für Straßenwesen etwa ein Drittel ihrer Strecke auf Autobahnen zurück. Aber nur jeder achte Verkehrstote (12,9 Prozent) entfiel auf eine Autobahn. Von den 409 Menschen, die hier starben, wurden 181 bei Unfällen getötet, bei denen Autofahrer die Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten oder für die Straßen- oder Witterungsverhältnisse zu schnell gefahren waren.

Eine vom Potsdamer Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung 2007 veröffentlichte Studie für Brandenburg ergab, dass dort, wo in dem Bundesland Tempolimits eingeführt wurden, die Zahl der Unfälle, Getöteten und Verletzten deutlich zurückging. Der ADAC hält einen Einfluss genereller Tempobegrenzungen auf die Unfallzahlen gleichwohl für nicht erwiesen. Er setzt auf flexible Höchstgrenzen, die den aktuellen Bedingungen auf der Straße angepasst sind, damit der Verkehr gut fließt.

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dpa

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
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Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
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Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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