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Schaden von zu Hause aus regeln

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Im Heimatland kann sich der Geschädigte an den zuständigen Regulierungsbeauftragten der gegnerischen Versicherung wenden. Die ausländische Versicherung hat dann drei Monate Zeit sich zu melden.

Berlin (dpa/tmn) - Wer im europäischen Ausland unverschuldet einen Autounfall hat, sollte die Regulierung des Schadens erst nach der Reise von zu Hause aus regeln. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin hin.

Denn in seinem Heimatland kann sich der Geschädigte ganz einfach an den zuständigen Regulierungsbeauftragten der gegnerischen Versicherung wenden. So hat jeder Versicherer in Europa in jedem EU-Mitgliedsland einen Schadenregulierungsbeauftragten benannt. Wer im konkreten Fall der Ansprechpartner ist, lässt sich über den Zentralruf der Autoversicherer unter 0180/250 26 ermitteln.

Sobald der Schaden mitgeteilt wurde, hat die ausländische Versicherung drei Monate Zeit, sich bei dem Geschädigten zu melden. Der GDV weist jedoch darauf hin, dass die Schadenregulierung selbst auch länger dauern kann. Reagiert die Versicherung innerhalb der Frist jedoch nicht, kann die nationale Entschädigungsstelle informiert werden. In Deutschland ist das die Verkehrsopferhilfe in Berlin.

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