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Im Herbst bringt Renault die neue Generation des Crossovers Captur an den Start. Foto: Renault/dpa-tmn

Der Crossover

Renault Captur kommt mit mehr Platz und als Plug-in-Hybrid

Der Captur macht als Crossover den Spagat zwischen Kleinwagen und SUV. Renault schickt im Herbst die zweite Generation dieses Modells an den Start. Was kann der Kleine nach dem Generationswechsel?

Brühl (dpa/tmn) - Im Herbst startet Renault die zweite Generation des Captur. Der Crossover will in der Neuauflage vor allem mit mehr Platz, mit sparsameren Motoren und einem neuen Interieur samt besserer Ausstattung punkten, teilte der französische Hersteller mit. Einen genauen Termin für die Markteinführung und Preise nannte Renault allerdings noch nicht.

Konstruiert auf einer neuen Plattform, geht der Captur beim Generationswechsel um elf Zentimeter in die Länge und streckt sich nun auf 4,23 Meter. Weil zudem der Radstand um zwei Zentimeter wächst, verspricht der Hersteller mehr Platz auf allen Plätzen und einen deutlich größeren Kofferraum, der nun bis zu 536 Liter fassen soll.

Dazu gibt es ähnlich wie beim gerade neu vorgestellten Clio ein deutlich aufgewertetes Ambiente mit neuen Materialien, größeren Bildschirmen, modernerem Infotainment und erweiterter Ausstattung. Dazu zählen nun unter anderem serienmäßige LED-Leuchten ringsum sowie ein Tempomat. Gegen Aufpreis gibt es einen Autopiloten für die Autobahn und zum Beispiel eine 360-Grad-Kamera.

Auch die Motoren sind neu: Zum Start setzt Renault auf drei Benziner mit 1,0 oder 1,3 Litern Hubraum und 74 kW/100 PS bis 114 kW/155 PS und zwei Diesel, die aus 1,5 Litern Hubraum 70 kW/95 PS oder 85 kW/115 PS schöpfen.

Spannend wird es aber im nächsten Jahr, wenn der Captur als erster Renault mit Plug-in-Hybrid kommt. Er soll mit 9,8 kWh Batteriekapazität eine elektrische Reichweite von 45 Kilometern haben und auch ohne den Verbrenner ein Spitzentempo von 135 km/h erreichen.

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