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Preisrückgang an deutschen Tankstellen

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Die deutschen Autofahrer werden sich freuen. Dank des Ölpreisrückgangs können sie vorerst wieder billiger tanken. Doch die weitere Preisentwicklung ist nicht sicher.

Hamburg (dpa) - Mit dem Ölpreisrückgang der vergangenen Tage ist auch der Sprit an deutschen Tankstellen etwas billiger geworden. Ein Liter Superbenzin kostete nach Angaben der Mineralölwirtschaft im bundesweiten Durchschnitt 1,45/1,46 Euro.

Das sind 15 Cent weniger als Anfang Juli. Vor vier Wochen zeigten die Preistafeln erstmals 1,60 Euro für die Kraftstoffsorte an. Ein Liter Diesel war für 1,42/1,43 Euro zu haben und lag damit rund 14 Cent unter seinem damals erreichten Rekordwert.

Die weitere Preisentwicklung sei unsicher, sagte der Herausgeber des Energie Informationsdienstes EID, Heino Elfert, der Deutschen Presse Agentur dpa in Hamburg. Die Produktnotierungen in Rotterdam machten nach Branchenangaben wieder Sprünge nach oben. Es werde immer wieder Korrekturen geben, sagte der Experte. Entscheidend aber sei der deutliche Rückgang bei den Rohölnotierungen.

Die Nordsee-Sorte Brent ist seit Anfang Juli um 20 Dollar im Preis gesunken - damals kostete sie erstmals mehr als 146 Dollar je Barrel (159 Liter). Die niedrigeren Notierungen begründete der EID-Experte unter anderem damit, dass Hedge-Fonds aus den Märkten herausgingen und die Nachfrage bei einer Abschwächung der Weltkonjunktur zurückgehe.

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