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Das passiert, wenn man auf bei der Probefahrt einen Unfall baut

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Wer zahlt bei einem Unfall, der auf einer Probefahrt passiert.
Wer zahlt bei einem Unfall, der auf einer Probefahrt passiert. © dpa

Kracht es ausgerechnet bei einer Probefahrt, wird bei der Haftung zwischen privatem und gewerblichem Autokauf unterschieden. Was ist dabei zu beachten?

Ein Autounfall ist ärgerlich, besonders wenn es während einer Probefahrt kracht. „Bei der Haftung ist hier grundsätzlich zwischen einem Händler- und einem Privatverkauf zu unterscheiden“, sagt Frank Häcker, Verkehrsjurist beim Deutschen Anwaltverein (DAV). Stammt das Auto vom Händler, dürfe der Tester von einem Vollkaskoschutz ausgehen, bei dem der Verkäufer für den Schaden aufkommt. Falls es anders versichert ist, muss der Verkäufer vor der Probefahrt darauf hinweisen und sich eine Haftungsfreistellung unterschreiben lassen. In der Regel werden vor der Testfahrt alle Haftungsmodalitäten festgehalten sowie der Zustand des Fahrzeuges dokumentiert.

Bei einem Privatkauf übernimmt die Versicherung des Käufers den Fremdschaden

Bei einem Privatverkauf übernimmt bei einem Fremdschaden erstmal die Versicherung des Verkäufers. Hier kommt es oft zu einer Höherstufung des Versicherten. Diese Mehrprämie kann er dann jedoch beim Probefahrer wieder geltend machen. Den Schaden am eigenen Auto hat der Besitzer mit Kaskoversicherung selbst zu zahlen. Bei der Vollkasko kann eine Beteiligung fällig werden. Wichtig: Bei manchen Versicherungspolicen sind bestimmte Nutzer wie zum Beispiel Probefahrer ausgeschlossen. Dies ist im Vorfeld zu klären.

Der Tipp vom Experten: „Vor der Probefahrt sollte mit dem Autobesitzer gesprochen werden, ob ein Dritter den Wagen überhaupt fahren darf.“ Wichtig sei außerdem, im Vorfeld den Wagen zu begutachten und Vorschäden zu dokumentieren, um späteren Streit zu vermeiden. (dpa/tmn)

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