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ADAC-Pannenstatistik: Diese Automarken bleiben besonders oft liegen

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Von: Marcus Efler

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Der Autoclub ADAC hat seine Pannen-Einsätze nach Marken aufgeschlüsselt. Eine bislang vorbildliche Marke schwächelt überraschend.

München – Eine Autopanne ist ärgerlich. Umso wichtiger, dass dann möglichst schnell ein kompetenter Helfer anrückt, etwa einer des ADAC (der Autofahrern aus der Ukraine übrigens auf Kulanzbasis hilft). Wie jedes Jahr, hat der Autoclub auch für das vergangene die Gründe für das Liegenbleiben wieder untersucht und dabei schwächelnde 12-Volt-Starterbatterie als Hauptübel ausgemacht – übrigens auch bei Elektroautos.

Nun hat Europas größter Autoclub die Pannen auch nach 132 Modellen von 22 Herstellern aufgeschlüsselt – und dabei klare Verlierer und Musterknaben festgestellt.

Das waren die häufigsten Liegenbleiber 2021 (Quelle: ADAC Pannenstatistik 2022)

ModellAnmerkung
1. Smart ForfourProduktion ausgelaufen
2. Hyundai i20Anfällig bis Baujahr 2015
3. Renault ClioVorsicht bei den Baujahren 2014 und 2015
4. Toyota C-HRZulieferer der anfälligen Batterie 2022 gewechselt
5. Toyota CorollaZulieferer der anfälligen Batterie 2022 gewechselt
6. Ford S-MaxSchwächelt immer wieder mal
7. Opel InsigniaDurchgängige Probleme
8. VW SharanVor allem ältere Modelle schwächeln

Auffällig ist das doppelte Auftauchen von Toyota in diesem Worst-of-Ranking – überzeugen die Autos der Japaner doch eigentlich mit ihrer Zuverlässigkeit. Grund hierfür scheinen minderwertige Batterien zu sein, weshalb Toyota mittlerweile den Zulieferer gewechselt hat.

Diese Modelle erwiesen sich 2021 als besonders zuverlässig (Quelle: ADAC Pannenstatistik 2022)

ModellAnmerkung
1. Toyota AygoZuverlässigster Kleinwagen
2. Audi A1Seit zehn Jahren kaum Probleme
3. MiniLangfristig top
4. Renault CapturBestes SUV
5. Suzuki VitaraSeit 2016 erfasst
6. Audi Q3Bestes SUV in der Mittelklasse
7. BMW 1er-ReiheBester Kompaktwagen
8. BMW X1Seit Jahren problemlos

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Pannenhelfer des ADAC
Helfer in der Not: Gelber Engel des ADAC. (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

Anzumerken ist, dass viele Marken eine eigene Hilfs-Hotline betreiben, und vor allem deutsche Hersteller oft eigene Pannenhelfer zu dem Liegenbleiber schicken – der dann nicht in der Statistik auftaucht. Dieser Effekt gleicht sich laut ADAC allerdings im Großen und Ganzen über alle Modelle aus. Außerdem gibt es natürlich noch andere Autoclubs, deren Statistiken anders aussehen.

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