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Ratter auf Reifen: Auf der RETTmobil zeigen Hersteller wie Mercedes, VW und Opel ihre neusten Einsatzfahrzeuge.

RETTmobil 2015

Die neuen Einsatzwagen für Polizei und Feuerwehr

Bei ihnen kommt es auf jede Sekunde an. Wenn Feuerwehrmänner, Notärzte oder Polizisten zum Einsatz fahren, müssen sie sich auf ihre Autos verlassen können. Auf der RETTmobil in Fulda stellen die Hersteller die neuen Einsatzwagen für Polizei und Feuerwehr vor.

Die RETTmobil in Fulda ist die europäische Messe für Rettung und Mobilität und findet dieses Jahr zm 15 mal statt. Noch bis zum 8.5.2015 zeigen rund 482 Aussteller aus 19 Nationen den circa 25.250 Fachbesucher aus dem In- und Ausland ihre neusten Modelle und Fahrzeuge.

Auf der Messe sind die Hersteller von Kranken- und Rettungsfahrzeugen, Aussteller aus den Bereichen Fahrzeugausrüstungen, Notfallmedizin, Bekleidung und Funktechnik, Verlage, Fachverbände und Hilfsorganisationen vertreten.

Daimler präsentiert auf der RETTmobil eine Vielzhal neuer Modelle: Von der C-Klasse für den Notarzteinsatz über den Sprinter als Krankentransportwagen bis zum hochgeländegängigen Unimog für den Katastrophenschutz reicht die Bandbreite der in diesem Jahr ausgestellten Fahrzeuge. Dazu kommt eine große Anzahl an Rettungs- und Sonderfahrzeugen für den Einsatz bei Rettungsdiensten, Krankentransportunternehmen, Feuerwehren und Katastrophenschutzorganisationen im In- und Ausland.

Daimler selbst zeigt als Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) einen Mercedes-Benz C 220 Bluetec T-Modell, einen Vito und einen GLK als Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) sowie den Sprinter „Rescuer“ als Krankentransportewagen, den Ambulanz Mobile aus Schönebeck/Elbe unter der Bezeichnung Tauris SC führt.

Präsentiert werden zudem zwei Unimog für den Geländeeinsatz und erstmals ein Gerätewagen für die Freiwillige Feuerwehr Braunlage im Harz auf Basis eines Fuso Canter 6C18D 4x4 mit zuschaltbarem Allradantrieb. Er ist mit einer serienmäßigen, viertürigen Doppelkabine für bis zu sechs Einsatzkräfte ausgestattet.

Volkswagen präsentiert einen speziell ausgestatteten Golf Alltrack und einen Passat Variant 4Motion. Beide Modelle sind als Kommandowagen aufgebaut und verfügen über eine umfangreiche Sonderausstattung für den Einsatzbetrieb wie etwa Digitalfunkvorbereitung, ein Sondertastenbedienfeld und eine Sondersignalanlage mit Blaulichtleuchte. Die Fahrzeuge sind außerdem mit dem Unfalldatenspeicher UDS ausgestattet, der den Ablauf eines Ereignisses gerichtsverwertbar dokumentiert.

Ein Hingucker ist der neue Transporter T6 als Mannschaftstransportwagen. Das Einsatzfahrzeug von Feuerwehr und Rettung wird farblich passend in Rot-Weiß vorgestellt und bietet mit bis zu fünf Einzelsitzen viel Platz für das Einsatzpersonal und die notwendige Ausrüstung.

Volkswagen zeigt zudem SUV-Modelle, die als Rettungsfahrzeuge für den Einsatz speziell in unwegsamem Gelände umgerüstet worden sind. So verfügen der Tiguan 4Motion und der Touareg V6 TDI über eine vielfältige Sonderausstattung wie Rückwarnsystem und Motorweiterlaufschaltung ebenso wie Front- und Heckblitzleuchten.

Mit dem Hornis Spaceline stellt Ambulanz Mobile den Prototyp eines Krankentransportwagens auf Basis des neuen Volkswagen T6 vor. Er soll im November in Serie gehen. Ein spezieller Dachaufbau ersetzt das serienmäßige Hochdach. Die Gesamthöhe ist gleich geblieben, die maximale Innenstehhöhe gegenüber dem Seriendach wurde um drei Zentimeter auf insgesamt 1,92 Meter erhöht.

Ganz neu in der Familie der Opel-Nothelfer: der Opel Mokka als Einsatzfahrzeug. Auf der RETTmobil steht er als Vorausrüstwagen für technische Unfallhilfe mit dem 100 kW/136 PS starken 1,6-Liter-Turbodiesel und Allradantrieb. Der von Opel Special Vehicles und der Firma Sortimo umgerüstete Allradler hat neben der LED-Sondersignalanlage sowie den LED-Frontblitzern und -Heckwarnleuchten die Folierung in Feuerrot.

Dazu kommt die Funkvorrüstung für Analog- und Digitalfunk samt Kombi-Dachantenne. Der Mokka bringt technisches Hilfsgerät wie hydraulische Schere und Spreizer mit. (mit Material von Ampnet, dpp und Auto News, rk)

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