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Der AMG GT ist erst der zweite komplett in Eigenregie entwickelte Sportwagen der als Tuning-Sparte bekannten Daimler-Tochter.

Porsche-Konkurrent

Der neue Mercedes GT folgt auf den SLS

Mercedes hat den SLS-Nachfolger GT enthüllt: Er hat zwar keine Flügeltüren mehr, aber dafür ziemlich abgehobene Fahrleistungen. Seine Publikumspremiere feiert der Wagen im Oktober auf dem Pariser Automobilsalon.

Er hat zwar keine Flügeltüren mehr, aber dafür ziemlich abgehobene Fahrleistungen: Mercedes hat den SLS-Nachfolger GT enthüllt. Der neue Supersportwagen, der auf Fahrzeuge wie den Porsche 911 oder den Audi R8 abzielt, feiert seine Publikumspremiere im Oktober auf dem Pariser Automobilsalon (Publikumstage: 4. bis 19. Oktober). Wie der Hersteller mitteilte, ist für Anfang 2015 die Markteinführung geplant. Exakte Preise wurden noch nicht genannt, doch ist in Unternehmenskreisen von etwa 115 000 Euro die Rede.

Keine Flügel mehr, aber Front-Mittel-Motor bleibt

Entwickelt und gebaut wird der GT wie der SLS von der Mercedes-Tochter AMG in Affalterbach. Die hat die SLS-Plattform für den GT gründlich modifiziert. Zwar sind dabei die charakteristischen Flügeltüren auf der Strecke geblieben, und das Auto ist insgesamt etwas kompakter geworden. Doch das Layout mit einem Front-Mittel-Motor, dem an die Hinterachse angeflanschten Getriebe und dem Heckantrieb bleibt erhalten, so Mercedes.

V8-Motor mit vier Litern Hubraum und zwei Turboladern

Unter der langen Haube steckt ein neu entwickelter V8-Motor mit nur noch vier Litern Hubraum und zwei Turboladern. Er leistet im Grundmodell 340 kW/462 PS und kommt im GT S auf 375 kW/510 PS. Mit bis zu 650 Newtonmeter (Nm) Drehmoment beschleunigt der rund 1,6 Tonnen schwere Zweisitzer im besten Fall binnen 3,8 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 310 km/h. Den Verbrauch gibt Mercedes je nach Motorvariante mit 9,3 oder 9,4 Litern an, der CO2-Ausstoß liegt bei 216 oder 219 g/km. (dpa)

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