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Nahezu jeder Vierte setzt auf neues Rad

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Fahrrad-Handel
17 Prozent der Befragten einer Umfrage wollen sich im Laufe dieses Jahres ein Fahrrad anschaffen. Vor allem Elektro-Bikes sind gefragt. © Philipp Brandstädter/dpa

Die Fahrradverkaufzahlen steigen mit jedem Jahr. Auch in diesem Jahr überlegen wieder viele Menschen in Deutschland, sich ein neues Fahrrad zuzulegen. Das ergab eine aktuelle Yougov-Umfrage.

München - Der Fahrrad-Verkaufsboom der vergangenen Jahr könnte in diesem Jahr seine Fortsetzung finden: Sechs Prozent der Bürger haben sich nach einer Yougov-Umfrage bereits in den ersten zwei Monaten des Jahres ein neues Rad gekauft, weitere 17 Prozent wollen das im Laufe dieses Jahres noch tun.

Auftraggeber war das Onlineportal Check24. Knapp drei Viertel (74 Prozent) wollen sich demnach kein neues Rad anschaffen, die übrigen drei Prozent sind unentschlossen oder antworteten nicht.

Preise und Versicherung

Die Fahrradverkaufszahlen in Deutschland steigen seit Jahren, maßgeblich befeuert durch den Trend zum Elektrorad. Unbestritten ist auch, dass im Vergleich zu früheren Jahren ein höherer Anteil teurer Räder verkauft wird. Gegen Diebstahl versichert sind laut Umfrage aber lediglich 58 Prozent der Fahrräder in Deutschland. Behindert wird die Branche seit der ersten Phase der Corona-Pandemie durch Lieferschwierigkeiten der Radhersteller.

Die Gesamtzahl der Fahrräder in Deutschland wird vom Verband der Zweirad-Industrie auf etwa 80 Millionen geschätzt, viele dieser Räder werden aber nie oder nur selten genutzt. Laut Mobilitätspanel des Bundesverkehrsministeriums wurde im ersten Coronajahr 2020 sogar weniger Rad in Deutschland gefahren als im Vorjahr, neuere Daten gibt es noch nicht. dpa

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