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Mobilität wird nächstes Jahr teurer

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Autofahren wird teurer
Autofahren wird teurer © t-online

Das Jahr 2007 bringt für die deutschen Autofahrer zahlreiche Änderungen, darunter viele, die das Autofahren teurer machen. Der ADAC hat die wichtigsten Neuerungen zusammengestellt.

Das Jahr 2007 bringt für die deutschen Autofahrer zahlreiche Änderungen. Darunter viele, die das Autofahren teurer machen. Aus Umweltgründen drohen zusätzlich Mobilitätseinschränkungen. Der ADAC hat die wichtigsten beschlossenen und geplanten Neuerungen zusammengestellt.

Erhöhung der MehrwertsteuerDie Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte verteuert nicht nur die Autoanschaffung. Auch auf die Kraftstoffpreise, die Versicherungsprämien, die Reparaturkosten und andere Aspekte der Autohaltung wird sich die Steuererhöhung kostensteigernd auswirken. Ein Neuwagen der Mittelklasse, der 25.000 Euro kostet, wird beispielsweise rund 650 Euro teurer.

Benzinpreise steigenDie Zwangsbeimischung von Biokraftstoffen bei Diesel und Benzin wird die Preise um circa fünf Cent pro Liter hochtreiben.

Kürzung EntfernungspauschaleDie Kürzung der Entfernungspauschale trifft vor allem die Pendler: 30 Cent pro Entfernungskilometer kann der Autofahrer künftig erst ab einer Entfernung von 21 Kilometern zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gelten machen. Damit können die betroffenen Pendler im Jahr rund 1300 Euro weniger von der Steuer absetzen.

Zulässiges GesamtgewichtAb dem 1. Januar 2007 werden Pkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 2,5 Tonnen nur noch zugelassen, wenn sie die Euro-4-Abgasnorm erfüllen. Für schwerere Fahrzeuge gibt es bis Ende 2007 Ausnahmeregelungen. Motorräder müssen mindestens die Euro 3 erfüllen.

Nachrüstung RußpartikelfilterBei der Nachrüstung von Diesel-Pkw mit einem Partikelfilter ist mit einem Bonus von 330 Euro zu rechnen. Wer nicht nachrüstet, zahlt ab dem 1. April 2007 einen Steuerzuschlag von 1,20 Euro pro angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum.

Neue PlakettenverordnungAm 1. März 2007 tritt die sogenannte Plakettenverordnung in Kraft. Kraftfahrzeuge werden entsprechend ihrer Schadstoffgruppe mit verschiedenfarbigen Plaketten gekennzeichnet. In speziell ausgewiesenen Umweltzonen können dann Fahrverbote für Autos mit höherem Schadstoffausstoß ausgesprochen werden. Eine weitere EU-Richtlinie schreibt größeren Städten vor, bis Mitte 2007 Karten zur Darstellung der Lärmbelastung zu erstellen.

Neuregelung AuslandsknöllchenDie seit Jahren diskutierte europaweite Vollstreckung von Auslandsknöllchen über 70 Euro wird 2007 umgesetzt. Fraglich ist noch, ob der Termin im März eingehalten werden kann.

Schadenersatz für UnfallopferDie sogenannte 5. KH-Richtlinie regelt ab Juni 2007 den Schadenersatz für Opfer von Fahrerflucht neu. Bei einem Unfall im Ausland kann der Geschädigte die Versicherung des Unfallgegners im eigenen Land verklagen. Die Mindestdeckungssummen müssen innerhalb von fünf Jahren auf fünf Millionen Euro bei Personen- und eine Million Euro bei Sachschäden angehoben werden.

Alkoholverbot für FahranfängerFür Fahranfänger am Steuer gilt ab Sommer 2007 unabhängig vom Alter ein zweijähriges absolutes Alkoholverbot. Für Raser, Alkohol- und Drogenkonsumenten soll es deutlich höhere Bußgelder geben.

Ende des FührerscheintourismusIm Sommer 2007 wird dem so genannten Führerscheintourismus ein Ende gesetzt. Es besteht dann keine Anerkennungspflicht mehr für EU-Führerscheine nach vorausgegangener Fahrerlaubnisentziehung.

Lenkzeiten BerufskraftfahrerDie Lenkzeit für Berufskraftfahrer (bisher 74 Stunden) darf künftig höchstens nur noch 56 Stunden pro Woche betragen. Pro Tag darf maximal neun Stunden gefahren werden, zweimal in der Woche maximal zehn Stunden. Nach 4,5 Lenkstunden sind 45 Minuten Pause angesagt.

Rücknahme AltfahrzeugeLetzthalter von Pkw (bis 3,5 t) haben ab dem ersten Januar 2007 die Möglichkeit, ihr Altfahrzeug kostenlos beim Hersteller oder Importeur zurückzugeben.

Quelle: T-Online Auto,mid

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