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Weiß-rot-weiße Markierung an Straßenlaterne: Was hat sie zu bedeuten?

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Von: Marcus Efler

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Mit einem Laternenring werden Straßenlaternen gekennzeichnet, die nachts ausgeschaltet werden.
Der sogenannte Laternenring zeigt an, ob eine Straßenlaterne nachts ausgeschaltet wird. (Montage/Symbolbild) © Martin Schutt/dpa

Die weiß-rot-weiße Markierung an einer Straßenlaterne hat wohl jeder schon gesehen. Wer dort parkt und sie ignoriert, kann Ärger bekommen.

München – Wer ohne eigenen Garagenstellplatz wohnt, oder wer über Nacht irgendwo zu Besuch ist und sein Auto draußen stehen lässt, hat diese weiß-rot-weiße Markierung an der Straßenlaterne bestimmt schon mal gesehen: Die rote Markierung mit den weißen Rändern, das innerorts manchmal in 1,50 bis 1,80 Metern Höhe angebracht ist. Wer diesen sogenannten Laternenring ignoriert, kann bestraft werden – und sich auch darüber hinaus Ärger und Kosten einhandeln, wie 24auto.de erklärt.

Aber was ist genau die Bedeutung des Laternenrings und warum ist er so wichtig? Er besagt, dass über Nacht die Straßenbeleuchtung abgeschaltet wird. Wer seinen Wagen also noch bei Tageslicht abstellt, muss davon ausgehen, dass der später im Dunkeln steht. Folglich ist der Autofahrer zur „Eigenbeleuchtung“ verpflichtet, muss also Stand- oder Parklicht anschalten.

Teuer könnte es bei Missachtung vor allem dann werden, wenn ein anderes Fahrzeug in das dunkle, stehende Fahrzeug kracht. Normalerweise trifft dessen Fahrer dann eigentlich die Schuld. Ohne vorgeschriebenes Standlicht am parkenden Auto aber hat die gegnerische Versicherung beste Chancen, eine Teilschuld auf den Laternenparker abzuwälzen.

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