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Der Ferrari Enzo bekommt einen würdigen Nachfolger. In Genf hat der Sportwagenhersteller sein neues Flaggschiff „LaFerrari“ präsentiert.

Genfer Salon

LaFerrari beerbt den Enzo

Der Ferrari Enzo hat einen würdigen Nachfolger: Auf dem Genfer Salon (7. bis 17. März) zeigt Ferrari sein neues Flaggschiff, den LaFerrari, der in einer limitierten Auflage von 499 Exemplaren im Sommer in den Handel kommt.

Schlicht LaFerrari genannt, soll der unter dem Projektcode F150 entwickelte Supersportwagen Rekorde brechen: Er werde das stärkste und schnellste Straßenmodell in der Firmengeschichte, teilte das Unternehmen bei der Enthüllung mit. Und wahrscheinlich auch das teuerste - zwar gibt es offiziell noch keinen Preis, doch ist auf der Messe von mindestens einer Million Euro die Rede.

Was den Zweisitzer neben seinem spektakulären Design und seiner Karosserie aus Karbon so besonders macht, ist sein Antrieb. Erstmals nutzt Ferrari das Hybridsystem KERS aus der Formel 1 und kombiniert den 6,3 Liter großen V12-Motor mit 800 PS mit einem Elektromotor, der auf 163 PS kommt.

Unter drei Sekunden auf 100

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Anders als bei einem konventionellen Hybridfahrzeug wird dieser E-Motor allerdings nur als Unterstützung beim Beschleunigen genutzt. Rein elektrisch fahren kann der Sportwagen nicht. Allerdings beschleunigt er mit einer Systemleistung von 963 PS schneller als alle Ferraris vor ihm.

Der Sprint von 0 auf 100 km/h werde in deutlich unter drei Sekunden gelingen, und die Höchstgeschwindigkeit soll bei über 340 km/h liegen, so die Italiener. Für diese Fahrleistungen sei der Verbrauch ungewöhnlich niedrig. Ferrari spricht von 13,9 Litern und einem CO2-Ausstoß von 330 g/km. (dpa, dmn)

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