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Konzentration wichtig

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Experten raten Autofahrern, beim Fahren störende Reize auszuschalten, den Arbeitstag nicht im Auto vorzubereiten und Fahrgemeinschaften zu bilden.

München (dpa/tmn) - Auf dem Weg zur Arbeit passieren viele Autounfälle, denn bei zunehmender Routine lässt die Aufmerksamkeit des Fahrers oft nach. Darauf weist der TÜV SÜD in München hin.

Die Sachverständigen raten Autofahrern daher, beim Fahren störende Reize auszuschalten, den Arbeitstag nicht im Auto vorzubereiten und Fahrgemeinschaften zu bilden.

Im Jahr 2006 gab es laut dem Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften in Berlin mehr als 85.000 Autounfälle auf dem Weg zur Arbeit. Die Zahl der sogenannten Wegeunfälle ist nach TÜV-Angaben seit Jahren konstant hoch. Dies zeige, wie gefährlich auch bekannte Strecken sein können.

Gerade die Routine führe dazu, dass das Fahren für viele Pendler neben Essen, Telefonieren oder der Arbeitsplanung zur Nebensache wird. Abgelenkte Fahrer reagierten auf Unerwartetes wie schärfere Tempobegrenzungen, neu eröffnete Baustellen oder Fehler anderer Verkehrsteilnehmer oft zu langsam. Der TÜV empfiehlt daher etwa, vor der Fahrt das Handy auszuschalten und unterwegs nicht das Radio laut aufzudrehen oder den Terminkalender zu checken. Um Stress zu vermeiden, seien auch Fahrgemeinschaften und eingeplante Zeitreserven sinnvoll.

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