Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Scheiben freikratzen ist vielen Autofahrern lästig. Wer sich nachträglich eine Standheizung einbaut, kann den Wagen schon vor dem Start aufheizen.
+
Scheiben freikratzen ist vielen Autofahrern lästig. Wer sich nachträglich eine Standheizung einbaut, kann den Wagen schon vor dem Start aufheizen.

Wintereinbruch

So kommen Autofahrer sicher durch die Kälte

Viele Autofahrer dürften in den letzten Tagen eher über den Wechsel auf Sommerreifen als über einen Wintereinbruch nachgedacht haben. Doch die Kälte ist zurück - und mir ihr die Gefahr von Schnee und Glatteis. Was man hinterm Lenkrad beachten muss, lesen Sie hier.

Bevor es überhaut los geht, müssen Autofahrer für eine freie Sicht sorgen. Wenn die Scheiben im Winter vereist sind, schätzen viele Autofahrer daher die Frontscheibenheizung. Man sollte sie jedoch nur dosiert einsetzen, rät Hans-Ulrich Sander vom Tüv Rheinland. Denn sie verbraucht viel Strom, damit Heizdrähte oder leitfähige Folien in der Scheibe sich erhitzen. Dadurch wird die Autobatterie belastet, deren Kapazität bei Kälte ohnehin sinkt.

„Wenn dann noch andere Verbraucher wie Licht oder die Sitzheizung laufen, kommt die Lichtmaschine kaum damit nach, die Batterie wieder aufzuladen“, sagt Sander.

Die Frontscheibenheizung bringt in der Praxis etwa im Vergleich zum Gebläse vor allem zeitliche Vorteile. „Sie heizt direkt auf, während die Luft vom Motor erst erwärmt werden muss, was dauern kann.“

Im Gegensatz zur Heckscheibenheizung hat sich die beheizbare Frontscheibe nicht flächendeckend durchgesetzt, erzählt Sander. Viele kratzen selbst oder helfen sich mit einer Abdeckung über den Winter. Andere Autofahrer setzen gleich auf eine Standheizung.

So fahren Sie sicher bei Kälte

Zurückhaltend fahren: Bei winterlichen Bedingungen sollte der Sicherheitsabstand größer als gewohnt sein. Es schadet auch nicht, das Tempolimit einmal nicht auszureizen und lieber etwas langsamer zu fahren, sagt Jürgen Wolz vom Tüv Süd.

Bei Schnee und Eis ist Zurückhaltung an den Pedalen gefragt: ruckartiges Bremsen und Gasgeben kann das Auto ausbrechen lassen. Lediglich bei Notbremsungen sollte man voll in die Eisen geht, aber nur mit ABS an Bord. Ältere Autos ohne den Bremsassistenten kommen in diesen Situationen laut Wolz mit der „Stotterbremse“ zum Stehen. Das heißt: immer wieder kurz bremsen und danach die Bremse lösen.

Glätte über dem Gefrierpunkt: Straßen frieren nicht erst bei null Grad. „Bereits bei zwei, drei Grad Celsius kann es glatt sein“, sagt Wolz. Gerade Waldschneisen und Brücken sind gefährlich.

Vorsicht hinter Streufahrzeugen: Das versprühte Salz löst Eis und Schnee erst nach wenigen Minuten auf, die Fahrbahn kann also noch glatt sein. Just freigeräumte Straßen befährt man laut ADAC deshalb lieber bedächtig.

Traktion nicht mit Bremsen verwechseln: Allradfahrer haben länger Grip auf Schnee und Eis. Davon sollten sie sich allerdings nicht zu schnellerem Fahren verleiten lassen, empfiehlt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Bei Bremsmanövern aus zu rasanter Fahrt nutzt der Vier-Räder-Antrieb nämlich nichts mehr. Dafür können die Unfallfolgen wegen der höheren Geschwindigkeiten schlimmer sein.

Langsam abbiegen: Hauptstraßen werden immer zuerst geräumt. Es kann also sein, dass man von einer freien Fahrbahn in eine schneebedeckte oder glatte Straße biegt. „Gerade beim Abbiegen von den Haupt- in die Nebenstraßen muss man vorsichtig sein“, betont Wolz. (mit Material der dpa/rk)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare