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Die Klappe hoch

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Zusammen mit dem Defender stellt die für 5. Mai geplante Einführung des in England gefertigten neuen Freelanders von Land Rover den laut Jeffrey Scott "Schlussakkord der Erneuerung der Modellpalette und der Modernisierung der Marke" dar. Fotostrecke: Rover Freelander 2

Von FIONA GREBE (AMORBACH)

Zusammen mit dem Defender stellt die für 5. Mai geplante Einführung des in England gefertigten neuen Freelanders von Land Rover den laut Jeffrey Scott "Schlussakkord der Erneuerung der Modellpalette und der Modernisierung der Marke" dar. In den zurückliegenden fünf Jahren haben die Briten fünf neue Modelle präsentiert. "Man mag es kaum glauben", sagt Land Rovers Deutschland-Chef bei der Fahrvorstellung in Amorbach, "aber das sind fast genauso viele Neuheiten wie in der gesamten fast 60-jährigen Geschichte dieser Marke."

Der in der Mittelklasse im Umfeld etwa von BMW X3, Honda HR-V, Mitsubishi Outlander, Opel Antara oder Toyota RAV4 angesiedelte Freelander bleibt mit künftig knapp unter 31 000 Euro nach wie vor das Einstiegsmodell im Produktportfolio von Land Rover. Mit der Neuauflage ist der nur noch mit fünf Türen angebotene Offroader geräumiger, komfortabler und geländegängiger geworden. Auch die Hecktür öffnet sich jetzt nicht mehr umständlich zur Seite, sondern einfacher nach oben und gibt den Weg frei zum 750 bis 1670 Liter fassenden Kofferraum.

Auf jedem Untergrund

Mit dem Terrain Response genannten Antriebs-System, kombiniert mit permanenten Allradantrieb, lässt sich der kompakte Allradler nahezu auf jedem Untergrund sicher bewegen; die vier Programme "Normal", "Gras/Schnee", "Schlamm" und "Sand" sind leicht über einen Drehschalter zu aktivieren. Der 4,5 Meter lange und leer um die zwei Tonnen schwere Fünfsitzer, der Lasten bis zu 2000 Kilo an den Haken nehmen kann, ist mit Bergabfahr- und nun auch Berganfahrhilfe bestückt. Die serienmäßige Kontrolle der Wankneigung stabilisiert den Wagen bei drohendem Überschlag durch Abbremsen der jeweils kurvenäußeren Räder.

Motormäßig stehen jetzt zwei Triebwerke zur Wahl. Der aufgeladene 2,2-Liter-Diesel stammt aus der Kooperation der Konzernmutter Ford mit PSA Peugeot/Citroën. Technik-Leiter Hans-Joachim Zieten rechnet damit, dass sich 80 Prozent der Käufer für den über 150 PS starken Selbstzünder mit 400 Newtonmetern Drehmoment entscheiden; der Vierzylinder mit Serien-Partikelfilter braucht bis zu vier Liter weniger als der aus dem Volvo-Regal geholte Sechszylinder-Benziner mit mehr als 230 PS, der mit 265 Gramm pro Kilometer auch noch deutlich mehr schädliches Kohlendioxid ausstößt. Im Benziner ist ein Sechsstufen-Automat am Werk, der im Diesel, standardmäßig mit manuellem Sechsgang-Getriebe bestückt, optional geordert werden kann.

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