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Jetzt mit 110-PS-Diesel und Partikelfilter

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Mit einem 110-PS-Dieselmotor mit Partikelfilter will Peugeot seinem schwächelnden 1007 neuen Schwung verleihen. Fotostrecke: Peugeot 1007 mit 110-PS-Diesel

Nizza - Der 1007 ist für Peugeot eine schmerzliche Erfahrung. Seit seinem Debüt vor zwei Jahren wurden von dem Kleinen mit den praktischen Schiebetüren gerade mal rund 100 000 Einheiten verkauft. "Weniger als erwartet", räumen inzwischen auch die Peugeot-Manager offen ein.

Die Suche nach den Ursachen ist nicht ganz einfach. Am variablen Innenraum mit großer Kopffreiheit, hoher Sitzposition und guter Rundumsicht kann es nicht liegen. Schon eher an den elektrischen Schiebetüren. Nicht wegen deren Funktionalität: Die ist perfekt und machen Ein- und Aussteigen auch in engsten Parklücken zum Vergnügen. Und an die Besonderheiten bei Nutzung einer Waschstraße etwa hat man sich schnell gewöhnt. Nein - es ist der Fahrzeugpreis, der von der aufwendigen Türkonstruktion ungebührlich in die Höhe getrieben wird. Und als 1007 Schwachpunkt muss der schwache, filterlose 1,4-Liter Diesel angesehen werden. Bis jetzt zumindest. Denn inzwischen hat Peugeot dem 1007 den schon aus dem 207 bekannten 110-PS-Diesel mit Rußpartikelfilter gegönnt. Davon wird er natürlich nicht billiger: Etwas über 18 000 Euro kostet der 1007 mit dem dann serienmäßigen Rußpartikelfilter (CO2: 125 Gramm/Kilometer).

Bei ersten Fahrten zeigte der sich von seiner besten Seite. Zwar verwandelt er die 1350 Kilogramm des 1007 nicht in einen Monoposto, aber die 240 Newtonmeter Drehmoment (Overboost 260 Nm) des Selbstzünders bringen den 1007 flott voran. Nach 10,6 Sekunden (Werksangabe) hat er Tempo 100 erreicht und die Spitze liegt bei 185 Kilometer pro Stunde. Der von Peugeot angegebene Durchschnittsverbrauch von 4,8 Litern für 100 Kilometer (Mix) erwies sich dabei als glaubhaft. Fazit: So könnte es jetzt besser klappen. Frank W. Methlow

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