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Ikone ohne Dach

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Der neue Audi TT
Der neue Audi TT © Audi

Pünktlich zur nächsten Cabrio-Saison präsentiert Audi jetzt die zweite Generation des TT Roadster. Ein gutes halbes Jahr nach der Einführung des Coupés komplettiert der offene Zweisitzer damit das Ingolstädter Angebot an kompakten Sportwagen.

Pünktlich zur nächsten Cabrio-Saison präsentiert Audi jetzt die zweite Generation des TT Roadster. Ein gutes halbes Jahr nach der Einführung des Coupés komplettiert der offene Zweisitzer damit das Ingolstädter Angebot an kompakten Sportwagen. Der Kunde hat die Wahl zwischen dem 2,0-Liter-TFSI-Benziner mit 200 PS und Frontantrieb oder dem 3,2-Liter-V6-Motor mit 250 PS und Allradantrieb.

Audi sieht schon den alten TT als Design-Ikone, was nicht ganz falsch ist. Entsprechend behutsam wurde der Zeichenstift geführt. Die Proportionen sind ein bisschen gestreckter, das Auto wirkt eine Spur eleganter, ohne die urtümliche Form des Originals aufzugeben. Der Roadster ist als klassischer Zweisitzer ausgelegt. Hinter den Sitzen kommt gleich das Querschott. Im geschlossenen Zustand vermittelt der TT Roadster eine enge, aber heimelige Atmosphäre.

In 12 Sekunden offen

Wie gewohnt ist die Verarbeitung hochwertig und auch bei höherem Tempo bleiben die Windgeräusche gedämpft. Das eigentliche Roadster-Leben beginnt auf Knopfdruck. So öffnet sich das Stoffdach in nur zwölf Sekunden auch während der Fahrt, solange man mit Stadtverkehrstempo unterwegs ist. Der elektrische Schließmechanismus ist beim Sechszylinder-Modell Serie, beim TFSI-Vierzylinder kostet der zusätzliche Komfort 1015 Euro Aufpreis. Diesen Luxus werden sich aber die meisten Kunden gönnen.

Sparsamer dürften die deutschen Käufer bei der Wahl des Antriebs sein. So schätzt das Audi-Marketing nach den Erfahrungen mit dem Coupé, dass sich der größte Teil der Kunden für den Vierzylinder entscheiden wird. Damit treffen sie eine gute Wahl. Der quer eingebaute Turbo-Direkteinspritzer hängt prima am Gas, ist ausreichend stark und einigermaßen sparsam. Im Schnitt benötigt der bis zu 237 km/h schnelle Sportler 7,8 Liter Super auf 100 Kilometern. Vor allem in Verbindung mit dem neuerdings "Audi-S-tronic" genannten DSG-Direktschaltgetriebe vermittelt der Motor jede Menge Fahrspaß.

Flott unterwegs mit 200 PS

Der wird kräftig unterstützt vom Sound der Maschine. Hier haben die Akustiker ganze Arbeit geleistet und ein wirklich betörendes Ansauggeräusch entwickelt. Tatsächlich klingt er kräftiger als der größere Sechszylinder. Würde die Traktionskontrolle nicht ein ums andere Mal regelnd eingreifen, weil der Fronttriebler die Kraft nicht hundertprozentig auf die Straße bringt, wäre das 1295 Kilogramm leichte Vierzylinder-Modell auf kurvigem Geläuf auch schneller als der schwerere V6.

Der spielt in den engen Kehren die Traktionsvorteile des Allradantriebs aus und wirkt so insgesamt etwas souveräner. Die 50 PS Mehrleistung, den Allradantrieb und ein deutliches Ausstattungsplus beim Sechszylinder lässt sich Audi mit einem Aufpreis von glatten 10.000 Euro bezahlen. So ist im Preis von 43.800 Euro auch eine Klimaautomatik, eine Teillederausstattung und Bi-Xenonlicht enthalten.

Äußerlich unterscheiden sich die beiden Motorvarianten vor allem von hinten. Während der Sechszylinder zwei getrennte Endrohre hat, sind diese beim Vierzylinder zusammengefasst. Außerdem hat das Topmodell 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, während der Vierzylinder mit 16-Zöllern bestückt ist. Die Preise beginnen bei 33.800 Euro für den Vierzylinder.

Quelle: T-Online Auto,mid

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