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Gute Auto-Scheibenreiniger müssen nicht teuer sein

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Gestestet wurden Fertigmischungen verschiedener Sommerscheibenreiniger, der bequem in die Scheibenwaschanlage gefüllt werden kann.
Gestestet wurden Fertigmischungen verschiedener Sommerscheibenreiniger, der bequem in die Scheibenwaschanlage gefüllt werden kann. © dpa

Im Straßenverkehr geht es immer darum, den Überblick zu behalten. Das schafft nur, wer auch Durchblick hat. Saubere, streifenfreie Scheiben tragen zur Verkehrssicherheit bei. Nun wurden entsprechende Fertigmischungen getestet. Das Ergebnis überrascht.

Sommerscheibenreiniger für die Wisch-Wasch-Anlage im Auto kamen bis dato überwiegend als preiswertes Konzentrat in unscheinbaren 250-ml-Fläschchen daher. Der neue Trend heißt jedoch Fertigmischungen. Obwohl die bis zu zehnmal teurer als Konzentrate sind, erobern sie den Markt. Kaufgrund Nummer 1 ist die Bequemlichkeit. Kein Mischen, keine Mengen abmessen, kein Rechnen. Doch stimm das wirklich?

Gute Reinigungsmittel für die Scheibenwaschanlage des Autos müssen nicht teuer sein. Das hat ein Test der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) zusammen mit der Zeitschrift „Auto Bild“ ergeben. Zehn Fertigmischungen für den Sommer haben die Experten unter die Lupe genommen – für vier gab es das Urteil „sehr empfehlenswert“, sechs wurden mit „empfehlenswert“ bewertet. Drei der Reiniger kosten 60 Cent oder weniger pro Liter.

Der Zweitplatzierte „Ernst Scheibenklar Sommer“ kostet als billigstes Mittel im Test 0,55 Euro pro Liter und wurde mit „sehr empfehlenswert“ beurteilt.

Der Testsieger „Sonax Xtreme Scheibenreiniger Sommer“ kostet mit 2,66 Euro pro Liter fast das Fünffache, genauso wie „Dr. Wack cw 1:100 Super Scheibenreiniger“. Dieses Mittel belegt den dritten Rang gemeinsam mit „Shell EasyClean Sommer Klarsicht“, dem mit 3,50 Euro pro Liter teuersten Testprodukt.

Scheibenwischer mit der Nagelbürste reinigen

Schmutzige Gummis von Auto-Scheibenwischern lassen sich mit Wasser und einer Nagelbürste sowie Spülmittel oder etwas Autoshampoo reinigen. Der Tüv Süd rät dazu, die Wischer dafür zu demontieren. Mit dem Bürstchen arbeiten die Autofahrer dann quer zur Gummileiste. Bei starken Verschmutzungen empfiehl der Tüv, zum Reinigen ein Küchentuch zu verwenden, auf das ein wenig unverdünntes Wischwasser-Frostschutzmittel gegeben wird.

Tabu bei der Wischerpflege sind Verdünner oder Benzin. Damit könne die Beschichtung hochwertiger Blätter Schaden nehmen, warnen die Experten. Die Windschutzscheibe selbst lässt sich mit Fensterreiniger säubern. Silikon- oder Wachsreste aus der Waschanlage lassen sich mit speziellen Tüchern entfernen. (dpa/tmn)

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