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Elektroauto im Smalltalk: Ist ein geladener Akku schwerer als ein leerer?

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Von: Marcus Efler

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Elektroauto
Bei der E-Mobilität sind geringe Reichweiten und lange Ladezeiten bisher noch ein Hindernis. Feststoffbatterien könnten das Problem lösen. © Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Wie viel wiegt der Strom in einem geladenen Elektroauto? Wiegt er überhaupt etwas? Hier ist die verblüffende Antwort.

München – Vollgetanke konventionelle Autos sind schwerer als leergefahrene – logisch. Aber wie sieht es mit Elektroautos aus? Schließlich werden durch das Laden und Entladen nur chemische Prozesse in Gang gesetzt, aber kein Material in die Akkus oder aus ihnen heraus befördert. Die tägliche Erfahrung mit Smartphones, die immer das Gleiche wiegen, bestätigt diese Vermutung. Doch ganz so einfach ist die Angelegenheit dann doch nicht, wie 24auto.de erklärt.

Denn spätestens seit Albert Einstein weiß man: Wie Licht besitzt auch Energie so etwas wie eine Masse, hat also ein Gewicht. Entscheidend ist hier die bekannteste und gleichzeitig wohl berüchtigtste Formel der Welt: E = mc². Sie besagt im Grund, dass auch Energie etwas wiegt, und damit auch der gespeicherte Strom im Akku eines Elektroautos.

Aber wie viel? Der Akku eines Tesla Model S wiegt leer ca. 750 Kilogramm. Vollgeladen müsste er nach den Gesetzen der Physik etwa drei Nanogramm schwerer sein. Ein Nanogramm ist ein milliardstel Gramm. 333 Millionen vollgeladene Tesla Model S sind also etwa ein Gramm schwerer als gleich viele leere Tesla Model S.

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