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Beginn einer Tempo-30-Zone in Berlin.

Was Autofahrer wissen wollen

Gelten Tempolimits auch für Radfahrer?

In einer Tempo-30-Zone zieht plötzlich ein Radfahrer an einem Autofahrer vorbei. Darf er das? Darf ein Radler ruhig schneller fahren als erlaubt?

Stuttgart - Fahrräder sind mitunter ziemlich zügig unterwegs - leichtere Materialien, moderne Schaltungen und elektrische Unterstützung machen es möglich.

Radfahrer können auch mit Punkten bestraft werden

Müssen sich auch Radfahrer dabei auch an Tempolimits halten? "Selbstverständlich ja, die Straßenverkehrsordnung richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer und gilt somit auch für Radfahrer", erklärt Dekra-Experte Andreas Schmidt. Häufig sei aber nicht bekannt, dass Verstöße von Radfahrern bezüglich der Geschwindigkeit mit Bußgeldern und Punkten geahndet werden können.

Man darf zudem nur so schnell fahren, dass man sein Fahrzeug ständig beherrscht. "Die Geschwindigkeit ist insbesondere an die Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnisse sowie die persönlichen Fähigkeiten anzupassen", erläutert Schmidt. Gegenüber Kindern oder oder hilfsbedürftigen und älteren Menschen müssen sich Radler so verhalten, dass deren Gefährdung ausgeschlossen ist.

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Welche Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten für Radfahrer?

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird zum einen durch entsprechende Verkehrszeichen begrenzt. Beispiele hierfür sind die Zeichen 274 ("Zulässige Höchstgeschwindigkeit") mit den Ziffern des jeweils geltenden Tempolimits, etwa 30 km/h.

Verkehrszeichen 274.1 markiert den Beginn einer Tempo-30-Zone. Und wer etwa das Zeichen 325 ("Beginn eines verkehrsberuhigten Bereichs") passiert, muss Schrittgeschwindigkeit fahren und darf Fußgänger weder gefährden noch behindern. Wenn nötig, müssen Radler warten.

Zur Person: Andreas Schmidt ist Leiter Fahrerlaubniswesen bei der Expertenorganisation Dekra.

Lesen Sie auch: Wie viel Abstand müssen Autofahrer zu Radfahrern einhalten?

dpa

Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz).  © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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