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Die fünf schlimmsten Spritfresser im Auto

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Und schon wieder ist der Tank leer.
Und schon wieder ist der Tank leer. © obs/LeasePlan Deutschland GmbH/bsmart/LeasePlan

Wer viel fährt, verbraucht viel Sprit. Doch wer die schlimmsten Spritfresser im Auto kennt, kann viel Geld und Sprit sparen.

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Wie bereits zum Anfang des Jahres freuen sich Deutschlands Autofahrer auch derzeit wieder über historisch niedrige Benzinpreise. Ans Sparen denken darum gerade nur Wenige, dabei dürfte der Autofahrer mittelfristig wieder knapp 1,50 Euro blechen. Und abgesehen vom Portemonnaie belastet ein hoher Benzinverbrauch zusätzlich die Umwelt.

1. Klimaanlage

Im Hochsommer ist der einzige kühle Zufluchtsort das runtergekühlte Auto. Doch es muss nicht immer gleich die Klimanalge aufgedreht werden: Oft hilft es schon, seine Jacke im Auto auszuziehen und gut zu lüften.

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Nur wenige wissen, dass bei laufender Klimaanlage bis zu fünf Liter Benzin pro 100 Kilometer verschwendet werden – kein Wunder bei einem Stromverbrauch von 1.500 Watt. Die Fenster zu öffnen ist da meist günstiger – vor allem bei kurzen Strecken ist die Klimaanlage sehr unwirtschaftlich.

Tipp: Wenn man gar nicht auf die coole Brise verzichten kann oder will, sollte man aber auf jeden Fall zunächst gut lüften und dann auf Umluft stellen, sodass die Anlage nicht gleich die Umgebungsluft von außen herunterkühlen muss.

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2. Sitzheizung

Das Pendant zur Klimaanlage im Sommer ist die Sitzheizung im Winter. Das gilt leider auch für den Benzinverbrauch. Wer sie nur eine Stunde lang laufen lässt, ist so schnell einen zusätzlichen halben Liter Sprit los. Wer im Winter einen warmen Hintern haben und sparen möchte, der sollte weniger heiße Luft produzieren. Also: Einsteigen, die Sitzheizung möglichst hochfahren und bei angenehmer Temperatur zügig wieder ausschalten.

3. Laufender Motor

Besonders im Stadtverkehr kommt es einem manchmal so vor, dass man länger an Ampeln steht, als dass man effektiv fährt. Das macht sich auch beim Benzinverbrauch bemerkbar – jedenfalls, wenn der Motor immer weiterläuft. Fast alle modernen Autos sind heutzutage mit einer Start-Stop-Automatik ausgestattet, doch viele Fahrer schalten sie ab und pochen darauf, dass diese den Anlasser verschleißt. Das ist erstens Quatsch und zweitens spart die Automatik acht bis zehn Prozent Kraftstoff.

Tipp: Hat das Auto keine „Abschalt-Automatik“, sollte man manuell den Motor abstellen, wenn man länger als acht Sekunden steht.

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4. Billigöl

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Einige Autofahrer sparen beim Motoröl, indem sie zur Billigvariante greifen. Doch das kann sie mehr kosten, als ihnen die Einsparung gebracht hat. Sogenannte Leichtlauföle verringern die mechanischen Reibungsverluste. Sie liegen laut ADAC meist in den SAE-Bereichen 0W-20, 0W-30, 0W-40 und 5W-30.

Folgende Einsparungen sind nach Untersuchungen des ADAC möglich:

Kurzstreckenverkehr: 4 bis 6 Prozent 

Stadt/Überland gemischt: 2 bis 4 Prozent 

Autobahn: bis zu 2 Prozent Kurzstreckenverkehr: 4 bis 6 Prozent 

Stadt/Überland gemischt: 2 bis 4 Prozent 

Autobahn: bis zu 2 Prozent   

5. Gerümpel

Viele Menschen scheinen in ihrem Haus keine Abstellkammer zu besitzen. Anders ist es nicht zu erklären, dass ihre Rückbänke und Kofferräume mit allerlei Hausrat vollgestopft sind. Dies macht aus einem Fünf- nicht nur schnell einen Zweisitzer, sondern jedes zusätzliche Kilo verbraucht teuren Sprit.

Besonders schlimm kommt es, wenn man aus Bequemlichkeit seine Fahrradträger, Skikoffer und Dachgepäckträger einfach das ganze Jahr über am Fahrzeug belässt. Diese ?Verzierungen? wirken negativ auf die Aerodynamik und sorgen so für erhöhten Verbrauch. Schon bei einem Skiträger kann dieser um etwa einen Liter steigen. (mit Material von enerQuick)

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