Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Frostschutzmittel sorgt für eisfreie Scheiben - Konzentrate sollten aber nicht pur verwendet werden, weil sie ohne Wasserzusatz das Salz nicht von der Scheibe lösen.
+
Frostschutzmittel sorgt für eisfreie Scheiben - Konzentrate sollten aber nicht pur verwendet werden, weil sie ohne Wasserzusatz das Salz nicht von der Scheibe lösen.

Kälteeinbruch

Frostschutzmittel – was Autofahrer jetzt beachten müssen

Die Kälte belastet nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen. Wichtig ist daher, dass Autofahrer sich um ihr Fahrzeug kümmern. Ein absolutes Muss ist jetzt Frostschutzmittel. Auch beim Öl müssen Autofahrer einige Dinge beachten.

Spiritus ist als Frostschutzzusatz im Auto nicht geeignet. Denn auf der kalten Scheibe bilden sich gleich nach dem Wischwassereinsatz wieder kleine Eiskristalle, sagt Carsten Graf vom ADAC-Technikzentrum in Landsberg am Lech. Frostschutzmittel aus dem Handel enthalten dagegen Kleinstmengen von Glykol oder Glyzerin. „Die verhindern das sofortige Wiedervereisen der Scheibe.“ Außerdem sorgen ebenfalls zugesetzte Tenside für eine bessere Reinigung.

Kein pures Konzentrat

Beim Frostschutzmittel kommt es auf die richtige Mischung an. Ein zu geringes Mischverhältnis kann das Wasser bei extremer Kälte gefrieren lassen. Pures Konzentrat hingegen bleibt zwar immer flüssig, ist aber keine Option, betont Graf. Denn um Salzrückstände wegzukriegen, ist Wasser nötig. „Frostschutzmittel allein löst das Salz nicht auf.“

Graf rät beim Mischen von Wasser und Frostschutzkonzentrat, das Verhältnis so auszuwählen, dass es - je nach Region - Temperaturen von minus 20 bis 25 Grad standhält. Wer sich das Selbstmischen nicht zutraut, greift lieber zu den Fertigmischungen.

Mehr Frostschutzmittel

Mancher Autofahrer fragt sich vielleicht, ob der Frostschutz in der Scheinwischanlage für die nächste Kälteperiode ausreicht. Allerdings lässt sich das Mischverhältnis nicht in Eigenregie bestimmen, erklärt Graf. „Werkstätten haben dafür ein Refraktometer. Dessen Anschaffung lohnt sich für Laien aber nicht.“ Im Zweifel sei es die einfachste Lösung, einen Schluck mehr Frostschutzmittel einzufüllen.

Grundsätzlich sollten Autofahrer spätestens bei Frost entsprechende Zusätze im Scheibenwischwasser haben. Naht der Frühling, sollte der Frostschutz im Auto aufgebraucht sein oder das Wischwasserreservoir geleert werden. Typischer Sommerschmutz wie Fliegenreste gehe mit Frostschutzmischungen nur schwer ab.

Öl prüfen!

Auch bei Minusgraden sollten Autofahrer regelmäßig den Motorenölstand ihres Fahrzeugs kontrollieren. „Die Außentemperatur spielt beim Nachfüllen keine Rolle“, sagt Hans-Ulrich Sander vom TÜV Rheinland. Allerdings sollten Autofahrer kein eiskaltes Öl in einen noch heißen Motor kippen.

Auch die Prüfung des Ölstandes sollte stets bei kaltem Motor erfolgen. Wer den Ölstand während einer Tankpause prüfen will, sollte rund fünf Minuten warten, bis der Schmierstoff wieder nach unten gelaufen ist. Das Öl sollte zwischen der Minimum- und Maximum-Markierung liegen.

Wichtig: „Beim Nachfüllen darauf achten, dass nicht zu viel Öl eingefüllt wird. Das ist schädlich für die Dichtungen des Motors. Außerdem kann es durch Schaumbildung zu einem Schmierfilmabriss kommen“, so Sander. (mit Material der dpa/rk)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare