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120 Euro sind genug

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Obergrenze: 120 Euro  fürs Abschleppen und zehn Euro Gebühr für jeden Tag, den das Auto beim Abschleppdienst steht. So hat es das Landgericht Hamburg festgelegt.
Obergrenze: 120 Euro fürs Abschleppen und zehn Euro Gebühr für jeden Tag, den das Auto beim Abschleppdienst steht. So hat es das Landgericht Hamburg festgelegt. © Foto: ddp

Manche Abschleppdienste kassieren zu hohe Beträge von Falschparkern. Bis zu 300 Euro kann die Rechnung betragen, bezahlen muss man lediglich 120.

Berlin (ap) - Manche Abschleppdienste kassieren nach einem Bericht der Stiftung Warentest viel zu hohe Beträge von Falschparkern, die vor Supermärkten stehen. Hintergrund seien Pauschalverträge, die Abschleppunternehmen oft mit Einkaufszentren abschlössen, schreibt die Zeitschrift "Test". Die Abschleppdienste könnten die Parkplätze dann in Eigenregie kontrollieren und Autos nach Überschreiten der zulässigen Parkzeit selbst abschleppen.

Nach Angaben der Verbraucherschützer verlangen die Unternehmen für das Abschleppen dann bis zu 300 Euro. Zahlen muss der Autofahrer allerdings lediglich 120 Euro und zehn Euro Gebühr für jeden Tag, den sein Auto beim Abschleppdienst steht. Dies habe das Landgericht Hamburg nach der Klage eines Autofahrers entschieden, der 250 Euro zahlen sollte.

Einige Abschleppfirmen stellen dem Bericht zufolge zusätzlich noch Kosten für Personal, Beweissicherung oder Fotos in Rechnung, die sie von dem parkenden Fahrzeug gemacht haben. All dies dürfe aber nicht extra berechnet werden. Teurer als 120 Euro könne es allerdings werden, wenn die Polizei abschleppen lasse. Dann kämen zu den Abschleppkosten noch Verwarnungsgeld und Gebühren hinzu.

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