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EU-weit unter "112" Hilfe holen

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Warnweste anziehen, Polizei anrufen: Wer im EU-Ausland einen Unfall hat, erreicht den Notruf überall unter der Nummer 112.
Warnweste anziehen, Polizei anrufen: Wer im EU-Ausland einen Unfall hat, erreicht den Notruf überall unter der Nummer 112. © Foto: dpa

Hoffentlich nicht nötig: Passiert im Urlaub ein Unfall, empfehlen Experten, einen kühlen Kopf zu bewahren, Polizei oder Rettungsdienstzu rufen und den Vorfall mit der Kamera festzuhalten.

Stuttgart (dpa) - Bei Unfällen im Urlaub sind Polizei oder Rettungsdienst EU-weit unter der Rufnummer "112" zu erreichen. Nur in Bulgarien gilt die "150". Darauf weist die Sachverständigenorganisation Dekra in Stuttgart hin.

Die Polizei sollten Autofahrer in Notfällen auf jeden Fall rufen. In vielen osteuropäischen Ländern, auf dem Balkan, in Dänemark und in der Türkei sei das sogar Pflicht.

Am Unfallort ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren, die Warnweste anzulegen und die Insassen aus dem Auto in Sicherheit zu bringen. Das Fahrzeug muss, wenn es geht, abseits des fließenden Verkehrs abgestellt werden.

Ein Unfall sollte laut Dekra immer genau dokumentiert werden. Auch Fotos vom Unfallort können später nützlich sein. Bei der Dokumentation hilft der "Europäische Unfallbericht".

Darüber hinaus unterschreiben Autofahrer am Unfallort besser keine weiteren Dokumente, raten die Sachverständigen. Nützlich sei außerdem die "Grüne Versicherungskarte", die es kostenlos beim Versicherer gibt. Darauf sind alle wichtigen Daten des Versicherten vermerkt. Die Karte wird bei einem Unfall der Polizei überreicht - das erleichtert die Abwicklung.

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