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Eltern in der Pflicht

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Der aktuelle Test des ADAC zeigt: Kindersitze werden immer besser. Allerdings nützt der beste Kindersitz wenig, wenn die Eltern ihn nicht oder falsch

Der aktuelle Test des ADAC zeigt: Kindersitze werden immer besser. Allerdings nützt der beste Kindersitz wenig, wenn die Eltern ihn nicht oder falsch verwenden: Zwei Drittel benutzen den Kindersitz nicht ordnungsgemäß.

Nach Schätzungen von Experten gehen rund ein Drittel der 10.181 im Jahr 2005 im Fahrzeug verletzten oder getöteten Kinder auf unterlassene oder falsche Sicherung der betreffenden Kinder zurück. Über 30 Prozent der Kinder ab sechs Jahren werden nur noch mit dem Erwachsenengurt angeschnallt. Fünf Prozent dieser Altersgruppe fahren völlig ungesichert.

Bei den Kindern im Alter bis etwa fünf Jahren liegt die Sicherungsquote mit Kindersitz zwar deutlich höher (circa 95 Prozent). In dieser Gruppe werden aber besonders häufig Fehler beim Einbau des Kindersitzes oder bei der Sicherung des Kindes festgestellt. Die Quote fehlerhafter Nutzung von Kinderschutzsystemen in Pkw liegt bei circa 65 Prozent.

Beim aktuellen Kindersitztest des ADAC hat die Hälfte der 30 getesteten Modelle mit "gut" abgeschnitten. Ein Sitz, der MAXI COSI Cabriofix mit Easyfix erhielt als einziger . erstmals in der Geschichte des ADAC Kindersitztests - sogar ein "sehr gut". Dieses Ergebnis zeigt, dass es für jedes Alter und für jede Gewichtsklasse mehrere gute Sitze gibt, mit Kinder sicher im Auto untergebracht sind.

Für die richtige Sicherung der Kinder im Auto trägt allein der Fahrer die Verantwortung. Bei Verstößen gegen die Sicherungspflicht beträgt das Verwarnungsgeld bei einem ungesicherten Kind 40 Euro plus einen Punkt in Flensburg. Wird das Kind verletzt oder gar getötet kann dies für den Fahrer auch strafrechtliche Konsequenzen haben und wegen Mitverschuldens zu einer Minderung von Schmerzensgeld-Ansprüchen des Kindes führen.

Quelle: T-Online Auto,ADAC

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