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Die US-Firma, die bereits in 140 Städten weltweit aktiv ist, startet an diesem Montag in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München mit zunächst jeweils 100 Scootern. Foto: Bird

Neuer Anbieter

E-Tretroller-Schwergewicht Bird startet in Deutschland

Erst seit Mitte Juni sind E-Tretroller in Deutschland für die Straße zugelassen, doch aus vielen Städten sind sie jetzt schon nicht mehr wegzudenken. Genauso wächst die Zahl der Verleiher. Ab Montag will auch Bird seine Scooter bereitstellen.

Berlin (dpa) - In das noch junge Geschäft mit E-Tretrollern in Deutschland steigt ein weiterer starker Player ein. Der amerikanische Anbieter Bird, der bereits in 140 Städten weltweit aktiv ist, startet an diesem Montag (26. August) in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München.

Zunächst sollen jeweils 100 Scooter auf die Straßen der fünf Städte kommen, sagte der für das Geschäft in Europa zuständige Bird-Manager Patrick Studener. Weitere Städte sollen "in Kürze" folgen.

Die Firma aus Kalifornien modifizierte für Deutschland ihr E-Tretroller-Modell aus eigener Entwicklung, um die strengeren Sicherheitsauflagen wie etwa zwei Handbremsen zu erfüllen. Die Fahrzeuge sollen mit einer Batterieladung rund 50 Kilometer zurücklegen können. Bird rechnet für die Scooter mit einer Lebensdauer von eineinhalb bis zwei Jahren im Sharing-Betrieb. Die Firma experimentiert unter anderem in San Francisco und Barcelona auch mit der Möglichkeit für Nutzer, die E-Tretroller auf monatlicher Basis zu mieten. Insgesamt hat Bird mehrere Hunderttausend Fahrzeuge im Einsatz.

Bird wurde vor rund zwei Jahren von einem früheren Manager der Fahrdienst-Vermittler Lyft und Uber, Travis VanderZanden, gegründet. Die Firma mit Sitz in Santa Monica wurde in der jüngsten Finanzierungsrunde laut Medienberichten mit 2,5 Milliarden US-Dollar (2,26 Mrd Euro) bewertet.

In Deutschland waren E-Tretroller erst im Juni zugelassen worden. Im Markt sind bereits mehrere Vermiet-Anbieter wie Circ, Tier, Voi sowie der amerikanische Bird-Rivale Lime aktiv.

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