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Ford zeigt auf der NAIAS 2014 den neuen Mustang und sein Cabrio (im Bild) erstmals vor Publikum. 2015 soll der Mustang auch nach Deutschland kommen.

Neues zur NAIAS

Diese Autos glänzen bei der Detroit Auto Show

Das neue Jahr beginnt in der Autobranche mit der Detroit Auto Show 2014. Zu den Premieren-Highlights gehören viele deutsche Modelle. Mercedes enthüllt die C-Klasse, Audi zeigt Elemente des neuen TT und Porsche lässt den 911 Targa aufleben.

Die NAIAS (North American International Auto Show) beginnt am Montag (13. Januar) mit den Vorschau-Tagen für die Presse. Die Veranstalter der Auto-Messe erwarten 50 Premieren von Serienfahrzeugen und Studien im Messezentrum am Detroit River. Der Marktforscher IHS prognostiziert eine „weitgehend zuversichtliche und optimistische Stimmung“. Denn die Verkäufe auf dem nordamerikanischen Markt steigen seit Jahren kontinuierlich.

US-Automarkt wächst wieder

Im vergangenen Jahr legten die Autoverkäufe nach Angaben des Branchenbeobachters Autodata um 8 Prozent auf 15,6 Millionen Stück zu. Damit wird der US-Automarkt nur noch von dem im China übertroffen. Marktführer sind Opel-Mutter General Motors, Ford und Toyota. In diesem Jahr rechnen die Marktforscher von J.D. Power mit 16,2 Millionen verkauften Autos und die Kollegen von Edmunds.com sogar mit 16,4 Millionen.

Angesichts dessen hat die Messe auch für deutsche Autobauer zunehmend an Gewicht gewonnen, zumal der europäische Markt weiter schwächelt. Mercedes zeigt seine neue C-Klasse, BMW die sportlichen M-Modelle seiner 3er- und 4er-Baureihen.

„Brot- und Butterautos“ kommen dagegen eher von den ortsansässigen Autobauern: Von der Fiat-Tochter Chrysler wird eine Neuauflage der Mittelklasse-Limousine 200 erwartet und von Ford ein revolutionär neuer Pick-up-Truck F-150, der mit dem Einsatz von Alu und anderen leichten Werkstoffen den Verbrauch senken soll. Die F-Baureihe ist das meistverkaufte Auto der USA. Auch die in den USA starken Japaner und Südkoreaner haben mehrere neue Modelle am Start.

Audi zeigt Elemente des neuen TT

Audi will noch 2014 die nächste Generation des TT ins Rennen schicken. Ein Showcar zeigt in Detroit erste Designelemente des Sportwagens. Die Studie ist 4,20 Meter lang und rollt auf mächtigen 19-Zoll-Rädern. Die Überhänge sind kurz; die Dachlinie ist niedrig und läuft in einer starken C-Säule aus.

Einen fertigen Sportwagen wird Porsche im Januar enthüllen. Der aktuelle 911er feiert als Targa-Version Premiere. Erstmals kommt wieder der legendäre Sicherheitsbügel zum Einsatz, den es seit 1995 nicht mehr gab. Das in Wagenfarbe gehaltene Targa-Dach wird elektrisch gefaltet und verschwindet hinter den Vordersitzen unterhalb der Heckscheibe.

C-Klasse feiert Premiere

Mercedes kommt mit der Neuauflage eines Bestsellers nach Detroit: Die Stuttgarter zeigen die nächste Generation der C-Klasse, die bereits im März 2014 zu den Händlern rollen soll. Zunächst wird es nur drei Motoren mit einer Leistung von 156 bis 184 PS geben. Später folgen stärke V6-Varianten sowie eine AMG-Version mit Achtzylinder.

Zwei potente Rivalen für die C-Klasse enthüllt BMW: Die Bayern haben für Juni 2014 den Nachfolger des M3 angekündigt. Der feiert auf der NAIAS 2014 eine Doppelpremiere als Limousine und Coupé. Der Viertürer wird mindestens 71.500 Euro kosten und weiterhin M3 heißen. Das Coupé bekommt die Bezeichnung M4 und ist 700 Euro teurer. Beide bringen es auf 431 PS.

Ausblick auf neuen Volvo XC90

Und was haben die Hersteller aus Amerika, Asien oder Skandinavien zu bieten? Highlight bei Ford ist der neue Mustang, der 2015 auch erstmals nach Deutschland kommen soll. Hyundai will mit dem Genesis erstmals im Premiumsegment antreten und Volvo gibt mit der Studie XC einen Ausblick auf den neuen XC90, der im Herbst 2014 zu den Händlern rollen soll.

Wir zeigen die Highlights der Detroit Auto Show in einer ausführlichen Übersicht:

Nächste Seite: Ford Mustang

Ein Autoklassiker findet nach Jahrzehnten den Weg über den Atlantik: Ab 2015 will Ford den Mustang nach eigenen Angaben erstmals in der Modellgeschichte des Muscle-Cars offiziell auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern anbieten. Der legendäre Sportwagen steht kurz vor dem Generationswechsel. In den USA kommt die neue Auflage des Mustang bereits im nächsten Jahr auf den Markt, pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum der Baureihe.

Äußerlich wurden Coupé und Cabrio sehr behutsam weiterentwickelt: Es bleibt bei der flachen Silhouette, der langen Motorhaube und dem knackigen Fastback-Heck mit den markanten dreigeteilten Rückleuchten. Die Revolution findet unterm Blech statt: Neben dem traditionellen V8-Motor mit 5,0 Litern Hubraum und künftig 426 PS wird es für den Mustang laut Ford erstmals einen Vierzylinder-Turbobenziner geben, der aus 2,3 Litern Hubraum 309 PS schöpft.

Mit seinem maximalen Drehmoment von 407 Newtonmetern kommt der Vierzylindermotor den 529 Newtonmetern des Achtzylinders relativ nahe. Ob das auch für die Fahrleistungen gilt, verriet der Hersteller noch nicht. Angaben zu Kraftstoffverbrauch und Preisen wird es ebenfalls erst zu einem späteren Zeitpunkt geben.

Als weitere Neuerungen für die nächste Mustang-Generation stellt Ford ein aufwendiges Fahrwerk sowie neue Assistenz- und Komfortsysteme in Aussicht. Dazu zählen eine Launch Control für das Automatikgetriebe, die das Durchdrehen der Antriebsräder beim Beschleunigen verhindert, und Fords Infotainment-System SYNC mit Smartphone-Einbindung.

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BMW hat für Juni 2014 den Nachfolger des M3 angekündigt. Enthüllt wird der Sportler schon im Januar auf der Auto Show in Detroit – und feiert dort eine Doppelpremiere als Limousine und Coupé. Der Viertürer wird mindestens 71.500 Euro kosten und weiterhin M3 heißen. Das Coupé bekommt die Bezeichnung M4 und ist 700 Euro teurer.

Gegenüber dem V8-Motor im aktuellen M3 mit vier Litern Hubraum und 420 PS büßt die neue Generation zwei Zylinder und einen Liter Hubraum ein. Trotzdem steigt die Leistung des Turbo-Sechszylinders nach Werksangaben auf 431 PS.

Weil das Auto rund 80 Kilo leichter wird als der Vorgänger, verbraucht es weniger und beschleunigt schneller. Den Sprint von 0 auf 100 bewältigen M3 und M4 mit Handschalter in 4,3 und mit Doppelkupplung in 4,1 Sekunden. Als Norm-Verbrauch gibt BMW je nach Getriebe 8,8 beziehungsweise 8,3 Liter an. Das entspricht CO2-Werten von 204 und 194 g/km und damit einer Einsparung von rund 25 Prozent.

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Porsche in Detroit ein altes Konzept wieder auf und zeigt als Weltpremiere den 911 Targa. Dabei schließt – ganz wie beim legendären Vorbild – ein Sicherheitsbügel am vorderen Ende der Heckscheibe die Fahrgastzelle des offenen Zweisitzers ab.

Die USA sind nach wie vor der größte Absatzmarkt für Porsche. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller lieferte 2013 exakt 42.323 Fahrzeuge (+21 Prozent) an Kunden aus. Von der Ikone 911 verkaufte Porsche insgesamt mehr als 10.000 Fahrzeuge (+22 Prozent). Auch die erfolgreiche Modellreihe Cayenne behauptete sich 2013 in den USA: Das SUV kam mit 18.507 Einheiten auf ein Plus von 19 Prozent.

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Die neue Generation der Mercedes C-Klasse startet im März zunächst mit drei Motorvarianten. Das kündigte der Stuttgarter Autobauer bei abschließenden Testfahrten vor der Premiere auf der Auto Show in Detroit an. Zu einem 2,2 Liter großen Diesel mit 170 PS im C 220 BlueTec gesellen sich Benziner mit 1,6 Liter Hubraum und 156 PS im C180 sowie 2,0 Litern Hubraum und 184 PS im C200. Der Selbstzünder begnügt sich laut Hersteller im Schnitt mit 4,0 Litern (CO2-Ausstoß: 103 g/km), der Normerbrauch der Ottomotoren liegt bei 5 bis 5,3 Litern (CO2: 116 bis 123 g/km).

Allradvarianten, V6-Motoren und ein AMG-Modell mit Achtzylinder folgen zu einem späteren Zeitpunkt, sagte Baureihen-Chef Michael Krämer. Außerdem werde es die neue C-Klasse in zwei Hybrid-Versionen geben: Schon im nächsten Jahr kommt laut Krämer ein Diesel-Hybrid wie in der E-Klasse und anschließend noch ein Benzin-Hybrid mit Plug-in-Technik.

Die neue Mercedes C-Klasse wird mindestens 33.558 Euro kosten und damit knapp 300 Euro mehr als das Basismodell des Vorgängers. Zu diesem Preis gibt es das 4,69 Meter lange Stufenheck als C 180 mit 1,6 Litern Hubraum und 156 PS.

Nächste Seite: Mercedes GLA 45 AMG

Mercedes präsentiert auf der Messe die Serienversion des GLA 45 AMG. Im November hatte der Hersteller bereits eine Studie für das kompakte Hochleistungs-SUV auf der Motorshow in Los Angeles vorgestellt. Ausgeliefert werde der Wagen ab Juni. Die Preise will Mercedes im März bekanntgeben, ab dann kann der GLA 45 AMG bestellt werden.

Unter der stark konturierten Haube des SUVs steckt wie in den Modellen A 45 und CLA 45 ein 2,0 Liter großer Vierzylindermotor mit Turbo und 360 PS. Der GLA erreicht damit laut Hersteller aus dem Stand in 4,8 Sekunden Tempo 100 und eine elektronisch begrenzte Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h. Den Normverbrauch gibt Mercedes mit 7,5 Litern an, was einem CO2-Ausstoß von 175 g/km entspricht.

Nächste Seite: BMW 2er

Wenn BMW im nächsten Frühjahr die neue Coupé-Version des aktuellen 1er auf den Markt bringt, wird diese Modellvariante zum 2er. BMW bringt einen 2er heraus. Das Auto kostet mindestens 29.950 Euro und liegt damit rund 3000 Euro über dem vergleichbaren Fünftürer.

Der 4,43 Meter lange Zweitürer überragt den aktuellen 1er in der Länge um 11 Zentimeter und das bisherige 1er Coupé um 7 Zentimeter. Der dynamisch gezeichnete Wagen bietet Platz für vier Passagiere, das Kofferraumvolumen wächst um 20 auf 390 Liter.

Der 2er BMW startet mit drei Dieselmotoren – vom 218d mit 143 PS bis zum 225d mit 218 PS – und zwei Benzinern: Im 220i kommt erstmals bei den kompakten Baureihen die 184 PS starke Version des 2,0-Liter-Turbobenziners zum Einsatz. Der 235i fährt mit einem 3,0 Liter großen Reihensechszylinder, den die sportliche BMW-Tochter M auf 326 PS gebracht hat. In Kombination mit der optionalen 8-Gang-Automatik gelingt damit laut BMW der Sprint auf 100 km/h in 4,8 Sekunden, das Spitzentempo ist auf 250 km/h begrenzt. Je nach Motor- und Getriebevariante soll der 2er zwischen 4,3 Liter Diesel und 8,1 Liter Benzin verbrauchen (CO2-Ausstoß: 114 bis 189 g/km). Wie bei den Modellen 4er und 6er soll es nach Informationen aus Unternehmenskreisen auch beim 2er nicht bei dem Coupé bleiben: Das Cabrio ist angeblich gesetzt und ein Gran Coupé mit vier Türen nicht ausgeschlossen.

Nächste Seite: Mini Cooper

Mit vertrauter Form, vergrößertem Format und neuer Technik startet im Frühjahr 2014 die neue Generation des Mini. Seine US-Premiere feiert er auf der NAIAS 2014. Der Basispreis künftig hierzulande bei 19.700 Euro.

Der neue Mini soll im Sommer auch als Variante John Cooper Works bei den Händlern stehen. Eine Studie der sportlichen Version zeigt die BMW-Tochter auf der Messe in Detroit. Die Studie hat unter anderem 18 Zoll große Leichtmetallfelgen, einen Sportauspuff und grau-rote Lackierung.

Konkrete Angaben zur Motorisierung machte Mini noch nicht. Medienberichten zufolge wird der stärkste Mini von einem zwei Liter großen Vierzylinder mit rund 240 PS angetrieben – 30 PS mehr als im aktuellen John Cooper Works. Der Basispreis für die sportliche Variante soll etwas über 30.000 Euro liegen.

Mini wird größer und sparsamer

Mit dem Modellwechsel wird der Mini deutlich größer: In der Länge legt er im Vergleich zum Vorgänger um fast 10 Zentimeter auf 3,82 Meter zu, er wird 5 Zentimeter breiter und 1 Zentimeter höher. Der Radstand wächst um 3 Zentimeter. Das Urmodell von 1959 war nur gut 3 Meter lang. Das neue Format schafft ein wenig mehr Platz für die Passagiere und deutlich mehr im Kofferraum: Dessen Volumen wächst dem Hersteller zufolge um 51 auf 211 Liter.

Innen wurde vor allem das Cockpit umgebaut: Der Tacho wandert zusammen mit dem Drehzahlmesser hinter das Lenkrad und macht in der Mittelkonsole Platz für einen größeren Bildschirm. Dort bündelt Mini Navigation und Infotainment. Beides arbeitet online und kann mit zahlreichen Apps ergänzt werden. Erweitert wurde die Liste der Assistenz- und Komfortsysteme, die jetzt vom Head-up-Display bis zum Abstandsradar und zu verstellbaren Stoßdämpfern reicht.

Unter der Haube setzt Mini auf einen Schrumpfkurs: Der vorläufige Basisbenziner und der Diesel haben nur noch je drei Zylinder bei 1,5 Liter Hubraum. Beim Mini Cooper reicht das für 136 PS und beim Cooper D mit Selbstzünder für 116 PS. Daneben gibt es den Cooper S mit 2,0 Liter großem Vierzylinderbenziner und 192 PS.

Mit allen Motoren soll der Mini besser beschleunigen und schneller fahren als zuvor. Gleichzeitig gehe der Verbrauch je nach Motor- und Getriebekombination um bis zu 27 Prozent zurück.

Nächste Seite: Volvo XC Studie

Im Herbst 2014 soll die neue Generation des Volvo XC90 zu den Händlern rollen. Auf der Detroit Auto Show gibt die Volvo XC Studie schon jetzt einen Ausblick auf das neue SUV. Volvo wird die kommende Generation des XC90 als erstes Modell mit einem Stauassistenten ausrüsten. Das für Ende 2014 angekündigte System soll das SUV bei dichtem Verkehr auf der Autobahn bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit autonom steuern können.

„Ob es 60 oder 80 km/h sein werden, das wissen wir noch nicht“, sagte Volvo-Sprecher Michael Schweitzer. Das Assistenzsystem kann nicht nur wie ein erweiterter Tempomat durch Gasgeben und Bremsen den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten. „Es erkennt auch die Fahrspur, der das Auto folgt.“

Mit dem Stauassistenten holt Volvo ein Stück zu Konkurrenten wie Mercedes oder BMW auf, die in ihren Modellen S-Klasse und X5 vergleichbare Systeme schon heute anbieten. Der kommende Volvo XC90 wird auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2014 vorgestellt und den Stauassistenten voraussichtlich als Option bieten. „Aufgrund der derzeitigen Gesetze, nach denen der Fahrzeuglenker immer Herr der Lage sein muss, benötigt das System aber immer eine Hand am Lenkrad.“ Dies werde über einen Sensor gemessen, der den Lenkwiderstand erfasse, so Schweitzer.

Nächste Seite: Audi Showcar

Mit einem Crossover-Showcar gibt Audi auf der NAIAS 2014 einen Ausblick auf den neuen TT. Der Zweitürer soll mit seiner großen Bodenfreiheit ein Fahrzeug für alle Straßen und Wege sein. Das Design des Showcars vereint eine Reihe optischer Elemente aus künftigen Sportwagen-Modellen. Die Studie ist 4,20 Meter lang und rollt auf 19-Zoll-Rädern. Die Überhänge sind kurz; die Dachlinie ist niedrig und läuft in einer starken C-Säule aus.

Die Doppelscheinwerfer und der wabenförmige Singleframe-Grill zeigen die Weiterentwicklung der quattro-Formensprache, die Audi bereits mit dem Showcar Sport quattro concept im September 2013 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt präsentiert hat.

Nächste Seite: Corvette Z06

Die inzwischen siebte Corvette-Generation, die wieder den Namen Stingray trägt, ist in Detroit in ihrer sportlichsten Version zu sehen: Die Corvette Z06 wird auf der NAIAS enthüllt. Bislang gibt es kaum Bilder und Informationen.

Wie bei der Vorgänger-Generation dürfte der Motor deutlich stärker sein als bei der „normalen Corvette“, die bereits 460 PS leistet. Die Sport-Corvette wird wohl als GT-Sportwagen in Le Mans und bei der FIA-GT-Meisterschaft starten.

Nächste Seite: BMW X1 und Z4 Design Pure Fusion

BMW X1 und Z4 sind zwar frisch geliftet, beide Modelle sollen aber 2014 weiter aufgewertet werden. Der X1 bekommt außen kleinere Designretuschen und der Innenraum soll hochwertiger werden. Auch das Angebot von BMW ConnectedDrive wird zum Frühjahr 2014 nochmals erweitert.

Für den Z4 wird das neue Ausstattungspaket Design Pure Fusion angeboten, das eine individuelle Farbgestaltung und Materialauswahl für den Innenraum ermöglicht. Die Sportsitze sind mit dem Exklusivleder Nappa bezogen, als neue Außenlackierung gibt es den Farbton Sparkling Brown Metallic.

Nächste Seite: VW Beetle Dune

Der Beetle Dune ist eine Studie, doch Hersteller VW hat bekanntgegeben: „Alles an diesem Auto ist machbar.“ Ein Hinweis auf die Seriennähe des drei Zentimeter höhergelegten VW Beetle, der auf 19-Zoll-Felgen und Gelände-Optik daherkommt.

Er soll laut Hersteller „wie einst die VW-Buggys Strände und Dünen erobern“. Ein 210 PS starker Turbo-Benziner soll für dynamische Fahrleistungen sorgen. Allrad spendiert VW dem Dune allerdings nicht; er ist ein Fronttriebler.

Nächste Seite: Hyundai Genesis

Hyundai hat bereits auf der Detroit Auto Show 2013 mit der Studie Concept HCD-14 einen Ausblick auf den neuen Genesis gegeben. Jetzt soll auf der NAIAS 2014 die Serienversion Premiere feiern. Die Oberklasselimousine, die auch in Europa gegen BMW, Mercedes und Audi antreten soll, wird über ein Pre-Safe-System, neue Gurtstraffer und hochwertigere Karosseriestruktur verfügen.

Für mehr Sicherheit sollen außerdem ein optionaler Allradantrieb sowie eine elektrische Servolenkung mit variabler Lenkunterstützung sorgen. Unter der Haube kommen voraussichtlich ein 3,8-Liter-V8-Motor mit rund 350 PS und ein Fünfliter-V8 mit rund 450 PS zum Einsatz. In Korea soll der Genesis schon 2013 zu den Händlern rollen, die anderen Märkte sollen 2014 folgen.

Nächste Seite: Lexus RC F

Wenige Monate nach der Premiere auf der Motorshow in Tokio zeigt Lexus sein neues Mittelklasse-Coupe RC als sportliches F-Modell. Der Zweitürer soll nach seiner Premiere in Detroit im Lauf des Jahres in den Handel kommen.

Unter der Haube steckt dann das stärkste Triebwerk im Lexus-Programm: ein V8-Motor mit 5,0 Litern Hubraum und mehr als 450 PS. Genaue Angaben zu Motorleistung und Fahrwerten machte Lexus noch nicht. Um die Sonderstellung des Wagens zu betonen, hat der Hersteller das Design deutlich nachgeschärft und außen zum Beispiel zusätzliche Lüftungsöffnungen ins Blech geschnitten sowie einen aktiven Spoiler ans Heck montiert. Innen gibt unter anderem Sportsitze und ein griffigeres Lenkrad.

Nächste Seite: Infiniti Q50 Eau Rouge

Infiniti hat erste Bilder des Q50 Eau Rouge Concept veröffentlicht, das in Detroit enthüllt wird. Das Designkonzept basiert auf der neuen Q50 Premium-Sportlimousine von Infiniti und wurde durch die Zusammenarbeit mit dem Formel-1-Weltmeisterteam Infiniti Red Bull Racing beeinflusst.

Der Infiniti Q50 Eau Rouge ist flacher und breiter. Lediglich die Form des Dachs und der Türprofile wurden vom Produktionsfahrzeug beibehalten. Das Design wird geprägt durch das tiefliegende Luftleitelement, einen Heckdiffusor und Seitenschweller sowie Dach und Außenspiegelgehäuse aus Karbon. 21-Zoll-Aluminium-Schmiedefelgen und das Doppelrohr-Sportauspuffsystem unter dem großen integrierten Heckspoiler ergänzen das Paket.

Nächste Seite: Kia GT4 Stinger

Kia enthüllt in Detroit seine Sportwagen-Studie GT4 Stinger. Der 2+2 Sitzer wird auf eine Leistung von 315 PS zurückgreifen können. Für den Vortrieb sorgt eine leistungsoptimierte Version des 2,0-Liter-Turbobenziners mit Direkteinspritzung (T-GDI). Ein eng abgestuftes Sechsgang-Schaltgetriebe leitet die Kraft des Vierzylinders an die Hinterräder.

Die speziell angefertigten 20-Zoll-Aluminiumfelgen mit Zentralverschluss verfügen über Carbon-Einsätze, die die Stabilität erhöhen und das Gewicht reduzieren. Unterstrichen werden sollen die sportlichen Ambitionen des Kia GT4 Stinger ebenfalls durch das neu konzipierte Fahrwerk mit unabhängiger Doppelquerlenker-Radaufhängung.

Nächste Seite: Subaru WRX STI

In Detroit stellt Subaru den WRX STI vor. Im Internet kursieren bereits vor der offiziellen Enthüllung erste Bilder des Sportwagens. Typisch für das STI-Design sind die goldenen Felgen und der ausladende Heckspoiler. Den STI soll ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor mit rund 300 PS antreiben.

Nächste Seite: Nissan Sport Sedan Concept

Einen Blick auf die sportlichen Limousinen der Zukunft bei Nissan soll der Sport Sedan Concept geben, den der japanische Hersteller während der NAIAS enthüllt.

Mit dem Nissan IDx Freeflow und dem Nissan IDx Nismo zeigen zwei weitere Studien die zukünftigen Kompakten bei Nissan. Der Freeflow steht mehr für den Freizeit- und Lifestyle-Look, der Nismo für das konsequent Sportliche. (dmn, dpa, ampnet)

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