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Der Mazda 6 hat seine Premiere auf der Messe in Moskau gefeiert. Warum dort, wenn doch der Pariser Salon bevorsteht? Weil Russland ein wichtiger Wachstumsmarkt ist für die Auto-Hersteller.

Mazda 6 und Audi R8

Diese Auto-Modelle glänzen in Moskau

Russland ist einer der wenigen europäischen Automärkte, die noch wachsen. So bringen viele wichtige Hersteller ihre Neuheiten auf den Moskauer Autosalon (29. August bis 9. September 2012). Wir stellen Ihnen die besten Highlights vor.

Mazda hat die komplett neue dritte Generation des Modells 6 auf dem Moskauer Autosalon (29. August bis 9.September 2012) vorgestellt. Warum ausgerechnet in Moskau? Mazda-Pressechef Jochen Münzinger gibt die Antwort: Weil Russland für den Mazda 6 nach den USA der zweitwichtigste Absatzmarkt auf der Welt ist.

Die Frontansicht des Mazda 6 wird von einem Kühlergrill mit Flügelmotiv geprägt, dem neuen Erkennungszeichen von Mazda. Als erstes Mazda-Modell verfügt er über i-ELOOP. Das neu entwickelte System zur Bremsenergie-Rückgewinnung trägt zu einer Verringerung des Kraftstoffverbrauchs bei. Darüber hinaus bekommt die Limousine Mazdas Skyactiv-Technologie – eine Optimierung der Verbrennung in den Motoren in Kombination mit auf Sparsamkeit ausgelegten Getrieben.

Audi zeigt R8 Facelift in Moskau

Audi hat seinen Supersportler geschärft: Der R8 erhält ein Facelift, das in Moskau Premiere feiert. Eigentlich war der Bolide für den Pariser Autosalon Ende September erwartet worden. Dass er nun in Moskau sein Gesicht zeigt, mag ein Indiz dafür sein, wie wichtig die russischen Kunden für die Hersteller von Sport- und Luxuswagen geworden sind.

Die optischen Änderungen am R8 bleiben marginal, wichtigste Neuerungen sind ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und das neue Topmodell R8 V10 plus. Dessen 5,2-Liter-Zehnzylinder leistet 550 PS. Der ausschließlich als Coupé erhältliche R8 V10 plus spurtet in Kombination mit der S-Tronic in 3,5 Sekunden von null auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 317 km/h.

Opel Astra Limousine feiert Premiere

Für Opel ist der russische Markt enorm wichtig. Der angeschlagene Autohersteller steigert seinen Absatz dort kräftig. „Wir sind von Januar bis Juli 2012 schon um 29 Prozent gewachsen. Das ist mehr als doppelt so schnell wie der Markt“, erklärte Vertriebsvorstand Alfred E. Rieck in Moskau. Für das laufende Jahr peilt er 80.000 verkaufte Autos an.

Das wichtigste Modell für den russischen Markt, die Astra-Limousine, feiert in Moskau ihre Weltpremiere. Die viertürige Astra Limousine hat eine langgestreckte Silhouette mit relativ kurzem Heck. Die Dachlinie fällt sanft nach hinten ab und geht nahtlos bis in den Kofferraumdeckel über, der durch eine integrierte Spoilerlippe abgeschlossen wird. Mit einer Länge von 4,66 Meter liegt das Stufenheck-Modell zwischen dem fünftürigen Astra (4,42 Meter) und der Insignia Limousine (4,83 Meter).

Die Astra-Limousine wird im Opel-Werk Gliwice in Polen produziert. Die deutschen Standorte profitieren von Opels gutem Russland-Geschäft eher weniger. Aus Deutschland stammen allenfalls einige in Russland verkaufte Corsa-Exemplare, die unter anderem in Eisenach produziert werden. (Autonews, dpa, qui)

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