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Innensenator Frank Henkel und Polizei-Vizepräsidentin Margarete Koppers bei der Übergabe von zwei Mitsubishi i-MiEV.

Öko-Polizeiautos

Blaue Streifenwagen fahren grün

Die Berliner Polizei hat elf Streifenwagen mit alternativen Antrieben in ihren Fuhrpark aufgenommen. Opel Ampera, Toyota Prius und Co. sollen die CO2-Bilanz verbessern und sind als Polizei-Autos echte Hingucker.

Die Berliner Polizei nimmt damit am Projekt „Initiative 120“ teil mit dem Ziel, die CO2-Bilanz ihres Fuhrparks im Schnitt auf unter 120 Gramm pro Kilometer zu senken. Opel hilft dabei mit zwei Ampera, Toyota steuert drei Prius bei, und von Mitsubishi kommen zwei i-MiEV. Auch Renault beteiligt sich an der Aktion „Blau fährt grün“ und stellt je zwei Fluence Z.E. und Kangoo Z.E. zur Verfügung.

Die im Polizei-Design vorgestellten Opel Ampera zeigen, wie sie in rund zwei Jahren Eingang in die Polizei-Flotte finden könnten. Bis dahin nutzen die Beamten die Elektroautos noch als Zivilfahrzeuge. Je nach Fahrstil und Einsatzbedingungen kann der Ampera 40 bis 80 Kilometer im reinen Batteriebetrieb und damit völlig emissionsfrei zurücklegen.

Wenn der Ladezustand der Batterie ein Minimum erreicht, schaltet sich automatisch der Benzinmotor ein und treibt einen Generator zur Stromversorgung des Elektromotors an. So ist eine Gesamtreichweite von über 500 Kilometern möglich.

Der Toyota Prius unterschreitet mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,9 Litern und einem CO2-Ausstoß von 89 Gramm pro Kilometer den von der Polizei angepeilten Durchschnittswert deutlich.

Die beiden Mitsubishi i-MiEV wurden von einem Berliner Autohaus mit den notwendigen Ein- und Umbauten für Polizeiwagen versehen, zum Beispiel Funkausstattung, Blaulicht, Sprechanlage und die Lackierung in den blau-silbernen Polizeifarben.

Wir zeigen die neue Öko-Flotte der Berliner Polizei und weitere besondere Streifenwagen aus aller Welt oben in unserer Bildergalerie. (Ampnet, qui)

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