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Stau – und wieder geht nichts. Raus kommen Sie ohnehin nicht, nutzen Sie also die Zeit so sinnvoll wie es eben geht.

10 Tipps

So bekämpfen Sie die Langeweile im Stau

Spätestens im Stau endet der Individual-Verkehr. Gemeinsam mit tausenden Autofahrern steckt man fest. Kein Entkommen. Damit die Zeit etwas schneller vergeht, gibt es hier zehn Tipps, wie Sie die Langeweile im Stau bekämpfen.

Von René Kohlenberg

Die Rücklichter des vorausfahrenden Autos leuchten auf und schon geht nichts mehr. Vor allem jetzt Frühjahr. Dank vieler Feiertage und langes Wochenenden können Autofahrer ein Lied von den täglichen Staus singen – allerdings kein fröhliches. Viele Berufspendler trifft es täglich.

Und wenn man ihn schon nicht verhindern kann, sollte man wenigstens versuchen, dass Beste aus dem Stau zu machen.

Wichtig: Egal was Sie machen, Sie müssen die Verkerhsregeln beachten. Paragraph 1 der Straßenverkehrsordnung besagt: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.“ Und weiter hießt es: „Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ Das gilt natürlich auch im Stau!

1. Einfach mal quatschen

Es ist eine traurige Wahrheit, dass man sich vor allem für die, die man besonders gern hat, viel zu wenig Zeit nimmt. Der Tag ist vollgestopft mit Terminen und Verpflichtungen, da bleibt kaum mal Zeit für ein längeres Gespräch. Wie gut, dass Sie das im Stau nachholen können.

Einzige Voraussetzung ist eine Freisprechanlage und schon steht einem längeren Telefont mit ihrer Mutter, Oma oder einfach ihren Freunden nichts mehr im Wege. Die Zeit vergeht schneller und Sie können mal ein Gespäch führen, das sich nicht nur übers Wetter und die letzten Fußball-Ergebnisse dreht.

2. Bart ab!

Ein gepflegtes Äußeres braucht Zeit und auch im Auto kann Mann daran arbeiten. Ein komplett stehendes Auto, ein aufgeladener Rasierer und vielleicht noch ein Handtuch auf dem Schoß, dass die Bartstoppeln auffängt und schon steht einer Rasur nichts mehr im Wege. Wichtig: Von einer Nassrasur im Auto wird dringend abgeraten!

3. Farbe drauf!

Was der Rasierer für den Mann ist, ist für die Frau das Schminktäschchen. Lippenstift und Puder lassen sich auch bequem im Stau auftragen. Wimperntusche und Kajal hingegen sollten besser nicht im Auto aufgetragen werden – die Gefahr, dass dabei etwas ins Auge geht, ist einfach zu groß.

4. Was steht an?

Die schlimmsten Stautage sind Freitag und Montag. Denn zusätzlich zu den täglichen Pendlern sind dann auch die Menschen auf der Straße, die übers Wochenende in Ihre Heimat oder sonst wohin fahren. Diese Tage eignen sich jedoch auch ausgezeichnet dazu, sich in Gedanken darüber zu machen, was am Wochenende oder die Woche ansteht. Welche Termine habe ich, was möchte ich erledigen, was duldet keinen Aufschub mehr? Schmieden Sie Pläne!

5. Saubere Sache

Warum den Samstag mit Autowäsche verschwenden? Legen Sie sich ein paar Reinigungstücher ins Auto (es gibt spezielle Lappen für Plastik) und nutzen Sie die Zeit, um das Armaturenbrett und ihr Lenkrad zu reinigen. Wichtig: Schnallen Sie sich dabei nicht ab, sondern wischen Sie nur dort, wo Sie bequem dran kommen, ohne sich zu verdrehen. Sie müssen jederzeit fahrbereit bleiben.

6. Ganz Ohr

Lehnen Sie sich zurück, nein nicht in die Horizontale, die Straße sollten Sie schon noch sehen. Wenn sie haben, schütten sie sich einen Tee aus der Thermoskanne ein und hören Sie ein Hörspiel! Die Zeit vergeht so deutlich schneller. Sollten Sie kein Hörbuch auf CD haben, empfiehlt sich das Radio. Gerade abends haben viele Radiosender lange Reportagen und Features im Programm.

7. O Du fröhliche

Blicken Sie der Wahrheit ins Gesicht: Schon in sieben Monaten ist Weihnachten! Und wer seiner Frau nicht wieder Topflappen und seinem Mann nicht die 37. Krawatte schenken will, der sollte sich ein paar Gedanken machen. Und das können Sie im Stau ganz ausgezeichnet. Zur Unterstützung können Sie auch das Radio anmachen und ein bisschen Werbung hören – vielleicht wird ja was passendes beworben.

8. Nur Mut!

Singles können den Stau nutzen, um sich einen persönlichen Engel zu suchen. Machen Sie das Fenster auf und gucken Sie, ob ein schmucker Er oder eine süße Sie neben Ihnen steht. Und mit dem Stau hat man gleich eine Gemeinsamkeit, über die man sich austauschen kann. Unsere Empfehlung: Meiden Sie naheliegende Sprüche wie: „Na, auch im Stau?“.

9. Rocken Sie!

Ihr Lieblingslied läuft? Drehen Sie auf, stimmen Sie mit ein und packen Sie die Luftgitarre aus. Nur keine Bescheidenheit! Musik ist gut für unser Wohlbefinden und es hilft, die gute Laune nicht zu verlieren.

10. Wut raus!

Sie haben alles versucht, aber ihr Ärger über den Stau ist immer noch da? Ihre Wut hat sich mehr und mehr aufgestaut? Dann raus damit, lassen Sie ihren Gefühlen freien Lauf und brüllen Sie einfach mal laut. Das befreit und Sie werden sehen, es entspannt. Bevor Sie das tun, sollten sie jedoch die Fenster schließen.

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