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Die Ansprüche sind gewachsen

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Vorgestellt: Škodas zweite Fabia-Generation startet Ende März als KurzheckAutomobile Ansprüche von Kunden wachsen. Deren Erwartung hat sich in kurzer Zeit wesentlich geändert, stellen beispielsweise Marktforscher der tschechischen Volkswagen-Tochter Škoda fest. Fotostrecke: Škoda Fabia

Von FIONA GREBE (ALBUFEIRA)

Automobile Ansprüche von Kunden wachsen. Deren Erwartung hat sich in kurzer Zeit wesentlich geändert, stellen beispielsweise Marktforscher der tschechischen Volkswagen-Tochter Škoda fest. Danach werden attraktives Design, hohe Funktionalität, hohe Komfortstandards, Qualität, Zuverlässigkeit sowie ein über alle Zweifel erhabener Sicherheitsstandard heute "grundsätzlich erwartet". Hinzu kommt: Die gerade wieder aktuelle Diskussion über geringeren Kohlendioxid-Ausstoß und über sinkende Flottenverbrauchswerte beeinflusst die Modellangebote nach Einschätzung der Tschechen mindestens ebenso stark.

Zum Volumenhersteller

Škoda-Verantwortliche jedenfalls glauben, Anforderungen dieser Art mit allen ihren Baureihen zu erfüllen. Unter anderem dank eines guten Preis/Wert-Verhältnisses und einer Reihe technischer Innovationen im Verbund mit einem selbstbewusst-modernen Design hat sich Škoda Auto inzwischen in der Tat von einer damals liebenswerten Traditionsmarke mit nur nationaler Bedeutung zum international überaus erfolgreich agierenden Volumenhersteller gewandelt. Der im Umfeld etwa von Fiat Punto, Opel Corsa oder Peugeot 207 erstmals 1999 vorgestellte Fabia, dessen Neuauflage Ende März vor der Tür steht, hat dabei das Bild und Ansehen der Marke zuletzt wesentlich geprägt. Mit über 1,5 Millionen Einheiten führen der frontangetriebene Kleinwagen zusammen mit dem Polo von VW als Schwestermodell im Konzern mittlerweile die Hitlisten als meistverkaufter aktueller Škoda an.

Das hat Gründe. Und die reichen auch bei der zweiten Generation vom vergleichsweise großen Kofferraum mit 300 bis 1163 Liter Fassungsvermögen über eine gute Kopf- und Kniefreiheit selbst im Fond bis hin zur Möglichkeit, unter insgesamt sieben verschiedenen Motoren auszuwählen. Von eher noch wirtschaftlichen 60 bis hin zu fast schon sportlichen 105 PS decken die vier Benziner und drei Turbodiesel ein ziemlich breites Leistungsspektrum ab. Schade, dass nur für die beiden größeren Selbstzünder ein Partikelfilter angeboten wird, wobei der kleine Bruder auch so schon mit der Abgasnorm Euro 4 in der Liste steht. Der stärkste Benziner ist als einziger alternativ zum Fünfgang-Handschalter noch mit Sechsstufen-Tiptronic-Automat zu haben.

Die Ausstattung im Dreizylinder-Basismodell erfüllt den Mindeststandard. Leider ist der elektronische Schleuderschutz nur im teuersten Benziner Serie. Die Liste der Optionen ist lang. Praktische Ablagen und Halterungen sind in der für fünf Personen ausgelegten Kurzheck-Limousine genug vorhanden.

Schon der Vorgänger ist als Zweitwagen vor allem von Frauen gern gefahren worden. Der Nachfolger, der nicht einmal vier Meter misst, obwohl er neben der Höhe auch in der Länge zugelegt hat, soll mit seinem frischeren Design weiter verstärkt jüngere Leute ansprechen. Die Übersichtlichkeit könnte noch etwas besser sein. Die Verarbeitung ist Škoda-typisch sauber. Innen geht es von der Anmutung her durchaus wertig zu. Die Fahrleistungen sind für einen Wagen dieser Größenordnung bemerkenswert. Die Federung im Rahmen des von der Grundabstimmung her keineswegs unsportlichen Fahrwerks haben wir bei ersten Tests an der portugiesischen Algarve als noch immer ausreichend komfortabel empfunden. Auch die Kindersitztauglichkeit ist gut. Leider standen die Preise, zumindest offiziell, zuletzt noch nicht fest; die beim Vorgänger jedenfalls reichten noch von um die 10 000 bis über 16 500 Euro hinauf.

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