+
Der Kia ProCeed.

Lob, Kritik, Kosten

Im Alltagstest: Kia ProCeed 1.4 T-GDI GT-Line

  • schließen

Er ist der Schönling in der kompakten Kia-Baureihe: der ProCeed ist nach Angaben der Koreaner der erste Großserien-Shooting Brake in der Kompaktklasse.

Wir waren mit der eleganten Mischung aus Kombi und Coupé in der Version 1.4 T-GDI in der GT-Line-Ausstattung unterwegs.

Lob: Kia ProCeed 1.4 T-GDI GT-Line

Er sieht gut aus – und es überrascht, dass er im Alltag kaum Schwächen zeigt. Der Edelkombi glänzt nicht nur mit seiner Schönheit, sondern hat einen erstaunlich hohen Nutzwert. Natürlich ist der Kofferraum kleiner als bei einem echten Kombi (594 bis 1545 Liter), aber die Ladekante ist niedrig, es gibt praktische Schienen zum Sichern der Ladung, ein zweites Fach im Boden, diverse kleine Ablagefächer sowie ein Gepäcknetz.

Ausgestattet ist der Kia mit vielen Extras, die nicht klassenüblich sind. Dazu gehören unter anderem die Memory-Funktion beim Fahrersitz, der überdies automatisch vor dem Aussteigen zurückfährt und so das Aussteigen erleichtert. Das mag der Ü50-Fahrer, genauso wie die Lenkradheizung. Passagiere hinten schätzen die Sitzheizung im Fond.

Die Fahrleistungen der von uns gefahrenen 140 PS starken Version sind nicht berauschend, aber wem die Sportlichkeit bei dieser Optik reicht, der kommt gut durch Stadt und Land und ist bis zu 205 km/h schnell auf der Autobahn. Der Kia ProCeed fährt erfreulich unaufgeregt und souverän.

Lesen Sie hier: Das Quartett ist komplett: Erste Eindrücke vom Kia-Kompakt-SUV XCeed.

Kritik: Kia ProCeed 1.4 T-GDI GT-Line 

Einparken ist eigentlich nur dank Rückfahrkamera machbar, aber das weiß man angesichts der Karosserieform. Das gilt auch für den Platz hinten, wo zwei Passagiere zwar nicht den Kopf einziehen müssen, aber auf längeren Strecken ab etwa 1,80 Metern Körpergröße keinen Langstreckenkomfort vorfinden.

Die vielen Tasten am Lenkrad sind reichlich klein und etwas fummelig, was beim Bedienen Fingerspitzengefühl und recht viel Aufmerksamkeit erfordert. Und beim Automatik-Wählhebel ist bei hellem Tageslicht die eingelegte Fahrstufe nur schwer erkennbar.

Video: Kia ProCeed GT 1.6 T-GDI DCT7 - Der Kia Ceed Shooting Brake im Test

Kosten: Kia ProCeed 1.4 T-GDI GT-Line 

Bei unseren Fahrten ermittelten wir einen relativ hohen Verbrauch von knapp sieben Litern auf 100 Kilometer. Der Basispreis unseres Testwagens beträgt 33 190 Euro, mit Extras kostet er 35 560 Euro.

Lesen Sie hier: Vorsicht: Diese Autos haben die meisten Pannen.

Fazit: Kia ProCeed 1.4 T-GDI GT-Line

Das Mittelding aus Kombi und Coupé sieht nicht nur optisch gut aus – weil er so praktisch ist, nutzt man ihn gerne als Alltagsfahrzeug. Er macht sich gut auf jedem Supermarktparkplatz, auf Landstraßentouren und beim Kilometerfressen auf der Autobahn.

Auch interessant: Dienstwagen: Auf diese Automarken setzen deutsche Firmen.

Von Volker Pfau

Diese neuen Elektroautos kommen 2019 auf die deutschen Straßen

Angeschlossen an eine Ladestation mit 100 Kilowatt Gleichstrom soll die Batterie des Kia Niro laut Hersteller in 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent voll laden. Foto: Kia
Angeschlossen an eine Ladestation mit 100 Kilowatt Gleichstrom soll die Batterie des Kia Niro laut Hersteller in 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent voll laden. © Kia
4,8 Sekunden braucht der I-Pace von Jaguar für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Der Hersteller verspricht eine Reichweite bis 470 Kilometer mit dem Elektromotor. Foto: Florian Schuh
4,8 Sekunden braucht der I-Pace von Jaguar für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Der Hersteller verspricht eine Reichweite bis 470 Kilometer mit dem Elektromotor. © Florian Schuh / dpa
Wie weit kann er noch fahren? Die restliche Reichweite wird im Jaguar I-Pace auf einem Touchscreen angezeigt. Foto: Florian Schuh
Wie weit kann er noch fahren? Die restliche Reichweite wird im Jaguar I-Pace auf einem Touchscreen angezeigt. © Florian Schuh / Dpa
Der Audi e-tron ist ein vollelektrischer SUV mit einer Reichweite von bis zu 417 Kilometer. Es ist das erste rein elektrische Modell der Ingolstädter. Foto: Audi AG
Der Audi e-tron ist ein vollelektrischer SUV mit einer Reichweite von bis zu 417 Kilometer. Es ist das erste rein elektrische Modell der Ingolstädter. © Audi AG
Der e.Go Life soll laut Hersteller im Stadtbetrieb je nach Ausführung zwischen 104 und 158 Kilometer Reichweite haben. Foto: e.Go Life
Der e.Go Life soll laut Hersteller im Stadtbetrieb je nach Ausführung zwischen 104 und 158 Kilometer Reichweite haben. © e.Go Life
408 PS liefert der Mercedes EQC. Er soll laut Hersteller in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Foto: Daimler AG
408 PS liefert der Mercedes EQC. Er soll laut Hersteller in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. © Daimler AG
Klein, kompakt und für Stadteinsätze ausgelegt: Der Renault Twizy passt auch in kleine Parklücken. Foto: Renault
Klein, kompakt und für Stadteinsätze ausgelegt: Der Renault Twizy passt auch in kleine Parklücken. © Renault
In der Modellvariante Evalia bietet der Nissan e-NV200 sieben Sitzplätze und sich damit als Familienauto an. Foto: Nissan
In der Modellvariante Evalia bietet der Nissan e-NV200 sieben Sitzplätze und sich damit als Familienauto an. © Nissan

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion