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Mälzers Charity-Auktion gekippt

Abgebrühte Ebay-Bieter

Fernsehkoch Tim Mälzer behält seinen Ami-Pick-up. Eigentlich hatte er das Oldtimer-Showcar für rund 75 000 Euro bei Ebay versteigert, doch die höchsten Gebote hatten Spaßbieter abgegeben. Der Auktionsgewinner zahlt nun nicht. Der Auktionsgewinner zahlt nun nicht. Der Erlös sollte einem guten Zweck zukommen: Mälzer unterstützt die Kinderhilfsorganisation Arche schon lange.

Von FRANK TIEDEMANN

Fernsehkoch Tim Mälzer behält seinen Ami-Pick-up (FR vom 23.Januar). Eigentlich hatte er das Oldtimer-Showcar für rund 75 000 Euro bei Ebay versteigert, doch die höchsten Gebote hatten Spaßbieter abgegeben. Der Auktionsgewinner zahlt nun nicht. Der Erlös sollte einem guten Zweck zukommen: Mälzer unterstützt die Kinderhilfsorganisation Arche schon lange. Die Kinder müssen trotzdem nicht leer ausgehen, denn Mälzers neuer Werbepartner springt mit einer größeren Summe ein. Um den gesamten Betrag zusammenzubringen, greift der kinderliebe Koch in die eigene Tasche.

Am Mittwoch vor einer Woche bei Stern TV wollte Mälzer sein Traumauto dem Auktionsgewinner live übergeben. Ein Vertreter der Arche hätte bei der Gelegenheit den großen Spendenscheck entgegengenommen. "Große Publicity für Käufer und Nutznießer", nennt das Oliver Wirtz, Mälzers Manager. Daraus wurde nichts. Der 1948er GMC Pick-up glänzte zwar herrlich im Scheinwerferlicht, doch Moderator Günther Jauch konnte letztlich nur mit den Schultern zucken. "Tim ist schwer enttäuscht über Spaßmacher, die dann in der Anonymität des Internets verschwinden", klagt Wirtz.

Eigentlich erstaunlich, wie das passieren konnte. Wer bieten wollte, musste eine Kopie seines Personalausweises faxen. Nach dem Auktionsende erklärte der Käufer jedoch, er trete vom Gebot zurück. Rechtlich sei solches Verhalten zweifelhaft. Mälzer könnte sich womöglich auf einen verbindlichen Vertrag berufen, "aber wer will sich jetzt damit rumschlagen?", wehrt Wirtz ab.

"Tim musste erfahren, dass es nicht unbedingt einfach ist, mit einer guten Absicht durchzukommen", erklärt Mälzers Manager. Ebay sei vielleicht keine gute Plattform für die Aktion gewesen. Die Arche aber profitiert: Der Verein bekommt das Spendengeld und 200 000 Klicks auf die Auktionsseite brachten jede Menge öffentliche Aufmerksamkeit. Wirtz bringt es auf den Punkt: "Letztlich war die Auktion nicht ganz umsonst - wir haben erreicht, was wir wollten."

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