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Grenzenlose Liebe: Kinder machen jeden Tag lebenswert und benötigen neben Aufmerksamkeit und Liebe auch finanzielle Zuwendung.

Aufgedeckt:

Mit diesen Kosten müssen Eltern für Kinder rechnen

Mit der Planung einer Familie beginnt für werdende Eltern nicht nur ein besonderer neuer Abschnitt im gemeinsamen Paarleben, sondern zwangsläufig auch eine neue Finanzrechnung.

Einige Mamas und Papas in Spe sparen aus diesem Grund schon lange vor der Schwangerschaft für den Nachwuchs, während andere sich plötzlich mit einer neuen Situation konfrontiert sehen. Mit welchen Kosten werdende Eltern wirklich zu rechnen haben, wenn sie ein Kind erwarten, darüber klärt der nachfolgende Artikel auf. 

Vor der Geburt – Babys Erstausstattung

Grundsätzlich sollte vorweg erst mal gesagt werden, dass die Kosten für die Erstausstattung des Kindes ganz stark variieren und davon abhängen, was sich Papa und Mama für den Nachwuchs wünschen. Auf Baby Flohmärkten und in Second Hand-Shops sind beispielsweise oft Kleidung, Kinderwagen und Co. zum Schnäppchenpreis zu finden. Auch in der Familie und im Bekanntenkreis gibt es in der Regel häufig etwas zu verschwenken, wenn Verwandte, Geschwister und Freunde bereits Kinder haben und diese aus dem Babyalter herausgewachsen sind. Allerdings gibt es ebenso viele Eltern, die sich eine komplette Neuausstattung wünschen, die vorher noch nicht benutzt wurde.

In Zahlen: Für die Erstausstattung des Babys fallen daher zwischen 1.100 Euro und 3.000 Euro an. In diesen Beträgen sind allerdings nicht nur Bekleidungsstücke, sondern auch Babyzimmer und Alltagsgegenstände wie Babyschale, Tragetuch und erste Pflegeprodukte enthalten.

Vom Baby zum Kleinkind – was bis zur Einschulung anfällt

Bis zur Einschulung dauert es zwar eine Weile, aber gerade vor so einem wichtigen Meilenstein kommen einige Ausgaben auf die Eltern zu. Vorher summiert sich der monatliche Betrag ab dem Tag der Geburt für den Nachwuchs laut Statistischem Bundesamt auf rund 660 Euro. In diesen Konsumausgaben sind in den ersten Monaten vor allem Windeln, neue Bekleidung, aber auch Pflegeprodukte und natürlich Schnuller enthalten. Hinzu kommen im Laufe der Zeit außerdem Spielzeug, Babynahrung und weitere Möbel, die an die wachsenden Bedürfnisse des Kindes angepasst werden.

Pro Jahr sind das fast 8.000 Euro. In diesen Kosten fehlen allerdings noch Ausgaben für Geburtstage, besondere Anlässe wie Taufe und eventuelle Gebühren für eine Kindertagesstätte oder eine Tagesmutter. Dass das Summen sind, die nicht von jeder Familie problemlos gestemmt werden können, ist nicht verwunderlich.

Aus diesem Grund setzen nicht wenige Eltern auf einen kurzfristigen Kredit, der beispielsweise bei der Überbrückung verschiedener finanzieller Stolpersteine hilft. Empfehlenswert ist es sich für einen Partner zu entscheiden, der nicht nur viele Banken im Angebot hat, sondern auch transparent, fair und günstig ist. Zudem profitieren Eltern bei einem Online Kreditvergleich nicht nur von verschiedenen Offerten, sondern auch von schnellen Zusagen und Auszahlungen.

Tipp: Heutzutage ist es außerdem möglich sich von privaten Anlegern Geld zu leihen. Anstatt anonymer Kreditinstitute gelangt die finanzielle Unterstützung auf diese Weise von „Mensch zu Mensch“. Gerade bei größeren Geburtstagsanschaffungen, die mit dem nächsten Gehalt wieder ausgeglichen werden können, kann dies der einfachste und vor allem schnellste Weg sein.

Wichtig ist eine realistische und konkrete Finanzplanung. Unterstützend wirkt da oft ein Haushaltsbuch, wo das monatliche und/ oder jährliche Familienbudget genau aufgeführt werden kann. Kinder- und Elterngeld entlasten junge Familien vor allem in der ersten Zeit nach der Geburt, wenn noch eine Routine gefunden werden muss und sich alles noch nicht ganz zusammengefügt hat.

Vom Schulkind bis ins Teenageralter – so verändern sich die Bedürfnisse

Bei vielen Kindern beginnen mit der Schulzeit die individuellen Wünsche, aber auch die Lust auf ein spezielles Hobby wächst und bei der nächsten Geburtstagsfeier darf es ebenfalls mehr sein als die klassische Schnitzeljagd. Während es sich vorher oft nur um Wohn-, Lebensmittel- und ein paar Nebenkosten für Spielzeug und Bekleidung gedreht hat, kommen nur zahlreiche „Luxus“-Ausgaben hinzu. Die Mitgliedschaft im Fußballverein ist dabei genauso teuer wie der Reitsport, denn bei beiden Hobbys brauchen die kleinen Familienmitglieder auch die passende Ausstattung. Letzteres kostet sehr viel Geld, sodass die monatlichen Kosten auf bis zu 686 Euro mit Beginn der Schulzeit bis zum Alter von 12 Jahren anwachsen.

Anschließend entwickeln die Kids immer ausgeprägtere Interessen. Außerdem kommen darüber hinaus ebenso spannende Entwicklungsschritte wie beispielsweise der erste Führerschein hinzu. Viele Kinder möchten mit 16 einen Rollerführerschein machen, um unabhängiger von Mama und Papa zu sein. Allerdings können die wenigsten in diesem Alter bereits selbst dafür aufkommen. Bis zum 18. Lebensjahr steigen die monatlichen Kosten im Durchschnitt daher auf bis zu 784 Euro pro Kind. Grundsätzlich kommt es dabei aber auch immer auf die Lebenssituation, die Bedürfnisse und die zur Verfügung stehenden Mittel an. Die hier dargestellten Summen sind lediglich Richt- und Durchschnittswerte, keinesfalls eine Regel oder ein Muss.

In Zahlen: 

  • bis 6 Jahre: 47.520 Euro
  • 6 bis 12 Jahre: 49.392 Euro
  • 12 bis 18 Jahre: 56.448 Euro
Anhand der oben errechneten Zahlen kostet ein Kind daher bis zum 18. Lebensjahr im Schnitt 153.360 Euro. Nicht einbezogen sind hier die Kosten für die Erstausstattung, die kommen noch on Top.

Ab dem 18. Lebensjahr: Große Kinder, große Ausgaben? 

Mit Erreichen der magischen Altersgrenzen von 18 Jahren sind die Kinder vor dem Gesetz volljährig. Die wenigsten Kids verdienen allerdings zu diesem Zeitpunkt schon einiges Geld, denn häufig startet für viele jetzt die Ausbildung. Nicht jeder entscheidet sich heute für die klassische Berufsausbildung im Betrieb im Nachbarort. Die meisten Jugendlichen möchten studieren und/ oder in die weite Welt hinausziehen. Während einige Eltern bereits bei der Geburt des Nachwuchses ein wenig gespart haben, um die akademische Bildung bezahlen zu können, sehen sich andere hier wieder mit neuen finanziellen Problemen konfrontiert. Neben den Studien- und Semestergebühren fallen nämlich häufig zusätzlich folgenden Kosten an:

  • Studentenzimmer,
  • Lebensmittel,
  • Sprit oder öffentliche Verkehrsmittel,
  • Bekleidung,
  • Bücher und Unterrichtsmaterialien.

Die meisten Kids suchen sich zwar einen Nebenjob, dieser hat allerdings häufig eine Höchstgrenze von 450 Euro, sodass sie nur einen kleinen Teil beisteuern können. Es gibt inzwischen ebenso viele

Fördermethoden, um ein Studium zu finanzieren

, allerdings greifen darauf nicht alle Familien zurück. Umso höher ist daher die Rate der jungen Erwachsenen, die nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung neben dem Job anschließend noch eine Abendschule besuchen und das Studium nachholen.

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